Aktuelles: Neuigkeiten, Vorankündigungen und neue Projekte

Aktuell: Inipi am 21. Juli ist wegen Waldbrandgefahr abgesagt!!

Terminkalender für das Jahr 2018:

 

 

Nr.

Veranstaltungsart

Titel und Thema

Ort

Datum

Zeiten

Preise

1

Jahresgruppe Shamán X, WE II

Gebet, Schöpfungskraft und Absicht

Heine

17.01.-18.01.

10-18  

10-16

2

Offener Motherdrum-Abend

Krusten-Sprengen und Wilder Aufbruch

Wollah

23.02.

19-22

25,00

3

Motherdrum-Abend

Rückgabe-Zeremonie mit Tanja von Salzen-Märkert

Horn-Lehe

07.03.

19-21

25,00

4

Jahresgruppe Shamán IX, WE XIII

Glaubenssatzarbeiten und Lakóta-Pfeifenzeremonie

Heine

10.03.-11.02.

10-18    

10-16

5

Jahresgruppe Shamán X WE III

Geisterboot für die Ahnen

Heine

17.03.-18.-03.

10-18

10-16

6

Offene Gruppe: Medizinradarbeit

Trainingsabend

Wollah

20.03.

19-22

25,00

7

Lakóta Schwitzhütte

Inipi zum Frühjahrsbeginn

Heine

24.03.-25.03.

14-23

09-14

60,00

8

Offenes Abendformat: Das schamanische Tun

Fruchtbarkeitsfest Eierritual

Wollah

29.03.

19-22

25,00

9

Jahresgruppe Shamán IX WE XIV

Runen. Annäherung an ein schwieriges Erbe

Heine

07.04.-08.04.

10-18

10-16

10

Jahresgruppe Shamán X WE IV

Schamanische Verbündete

Heine

14.04.-15.04.

10-18

10-16

11

Offenes Abendformat

„Maien“

Wollah

19.04.

19-22

25,00

12

Offener Motherdrum-Abend

Hagazussen und Hirschsprünge

Wollah

26.04.

19-21

25,00

13

Jahresgruppe Shamán IX, WE XV Heine

Kurs-Inipi

Heine

19.05.-20.05.

11-20

10-14

14

Jahresgruppe Shamán X WE V

Altar, Kraftplätze, -Orte und -Gegenstände

Heine

26.05.-27.05.

10-18

10-16

15

Offene Gruppe: Medizinrad-Arbeit 

Trainingsabend

Wollah

29.05.

19-22

25,00

16

Jahresgruppe Shamán IX, WE XVI Heine

Runen

Heine

09.06.-10.06.

10-18

10-16

17

Offenes Abendformat: Das schamanische Tun

„Brotbacken im Lehmofen. Besuch bei Frau Holle.“

Wollah

14.06.

18-22

30,00

18

Lakóta Schwitzhütte

Inipi Heine: Sonnenwende

 

Heine

23.06.-24.06.

18-05   

11-13

60,00

19

Jahresgruppe Shamán X WE VI

Schamanische Musik

Wollah

 30.06.-01.07.

10-18

10-16

20

Offene Veranstaltung

Lange Trommelnacht: Sibirische Sommerkhamlanye

Heine

13.07.

20-24

30,00

           

21

Offene Gruppe: Medizinrad-Arbeit 

Trainingsabend

Wollah

19.07.

19-22

25,00

22

Lakóta Schwitzhütte

Inipi Heine

Heine

21.07.-22.7.

14-23   

09-14

60,00

           

23

Offene Trommel-Veranstaltung

Begleitprogramm der Schamanismusausstellung im Oldenburger Landesmuseum

Museum Mensch und Natur Oldenburg

28.07.

 15-17.30

Museums-Eintritt plus Spende

           

24

Jahresgruppe Shamán IX WE XVII Heine

Baumgeister

Heine

11.08.-12.08

10-18

10-14

25

Offener Motherdrum-Abend (mit Tanja von Salzen)

Trance und Extase

Wollah

16.08.

19-21

25,00

26

Lakóta Schwitzhütte

 Inipi

Heine

18.08.-19.08.

14-23   

09-13

60,00

27

Offenes Abendformat : Das schamanische Tun

"Lughnasadh. Ernte und Wandlung."

Wollah

21.08.

19-22

25,00

28

Jahresgruppe Shamán X WE VII Heine

Kurs-Inipi

 

Heine

25.08.-26.-08.

10-18

10-16

29

Jahresgruppe Shamán IX, optionale Veranstaltung

Visionssuche

Husby, DK

01.09.-08.09.

Siehe Begleitbrief

30

Lakóta Schwitzhütte

Inipi Heine: Herbstanfang

 

Heine

22.09.-23.09.

14-23   

09-13

60,00

31

Offenes Abendformat: Das schamanische Tun

Frühe Herbsttage: das Weben der Nornen

Wollah

27.09.

19-21

25,00

32

Jahresgruppe Shamán X WE VIII Heine

Medizinrad I

Heine

29.09.-30.09.

10-18

10-16

33

Offenes Treffen

Informationsabend zur Jahresgruppe Shamán XI

Wollah

11.10.

19-22

0,00

34

Offene Veranstaltung

Owoo-Fest

Heine

12.10.

14-20

50,00

35

Offene Gruppe: Medizinrad-Arbeit

Medizinrad-Aufstellungen

Wollah

16.10.

19-22

25,00

36

Offener Motherdrum-Abend

Trance und Extase

Wollah

18.10.

19-22

25,00

37

Jahresgruppe Shamán X WE IX Heine

Medizinrad II

Heine

20.10.-21.10.

10-18

10-16

38

Lakóta-Schwitzhütte

Inipi Heine: Ahnen I

Heine

27.10.-28.10.

14-23

09-13

39

Offenes Abendformat: Das schamanische Tun

Ahnenzeit I: „Von der Verbindung der Lebenden und der Toten. Rituale der Ahnenbegegnung: Ahnengeschichten“

Wollah

30.10.

19-22

25,00

40

Intensivgruppe, kursübergreifend und Gäste

Vom Umgang mit Sterben und Tod. Versuch einer Annäherung

Wollah

03.11.-04.11.

10-18   

10-16

160,00

41

Offenes Treffen

Informationsabend zur Jahresgruppe Shamán XI

Wollah

15.11.

19-22

0,00

42

Jahresgruppe Shamán X WE X Heine

Seele I

Heine

17.11.-18.11.

10-18

10-16

43

Offene Veranstaltung

Hirschtanz

Heine

01.12.-02.12.

10-18   

10-16

160,00

44

Offener Motherdrum-Abend

Trance und Extase

Wollah

07.12.

19-22

25,00

45

Offene Gruppe: Medizinrad-Arbeit

Medizinrad-Aufstellungen

Wollah

11.12.

19-22

25,00

46

Offenes Treffen

Informationsabend zur Jahresgruppe Shamán XI

Wollah

13.12.

19-22

0,00

47

Jahresgruppe Shamán X, WE XI

Seele II

Heine

15.12.-16.12.

10-19

10-16

48

Offenes Abendformat:

Das schamanische Tun

Von den schamanischen Inhalten der Tage vor und während des Festes. Raunächte und Weihnachten

Wollah

20.12.

19-22

25,00

49

Offene Veranstaltung

Lange Trommelnacht: Winterkhamlanye. Sibirisches Feuerritual

Heine

21.12.

16-24

30,00     

 

Sommer-Khamlanye in Heine

Sibirisches Feuer- und Trommelritual: Die Khamlanye -  das Sommernachtstrommeln 2018 in Heine; und der Owoo: der Hügel der Geister. Ein tuwinisches Geisterritual: Die Khamlanye zur Magie der hohen Sommernächte

 

In diesem Jahr legen wir während der Sommerkhamlanye Geschenke auf den heiligen Hügel, dem "Owoo" auf der Wiese: dem Nabel der Welt mit seiner langen Stange, die Himmel und Erde miteinander verbindet und ein Ehrenort für die Geister des Landes darstellt. Das ist als Danksagung an den Sommer zu verstehen, für sein Licht, das nun  langsam wieder abnimmt, für die Zeit der Fülle und Leichtigkeit, und als Ausdruck der leisen Wehmut angesichts des sich wieder zu neigen beginnenden Lichts. Die Geschenke können traditionell in Form von bunten Tüchern (besorge ich, Du bist natürlich eingeladen, eigene Tücher und Stoffstreifen mitzubringen) an den Owoo-Baum gebunden werden: aufgeladen mit Deinen Gebeten nimmt das Windpferd seine Arbeit auf. Oder Du lässt Deine Seele entscheiden, was Du am Owoo-Hügel tun möchtest. Sodann entzünden wir das Feuer für das lange Trommeln.

 

Der Begriff Khamlanye kommt aus dem Tuwinischen: Kham heißen dort Schamanen wie Schamaninnen – eine Khamlanye ist also einfach rituell Schamanisieren.

 

Wir werden ein Opferfeuer aufschichten, wie wir es von Nadeshda Sat, Kham in Tuwa, vermittelt bekommen haben. Es wird die drei Weltenebenen repräsentieren und die Kräfte des Ostens (Neuanfang, Neubeginn, Neugeburt, Schöpfungskraft) einladen. Von jeher ist das Feuer ein Tor zwischen den Welten, ein Ort der Begegnung zwischen Menschen und Geistern, ein Übergangsort von einer in die andere Welt.

 

Durch die Gabe von weißer Nahrung (traditionell ist Weiß in vielen schamanischen Kulturen eine heilige Farbe, die Reinheit bedeutet) an das Feuer - Brot, Käse, Milch, Butter, Mehl und helles Speiseöl - ehren wir die Geister und veranlassen sie, uns zu hören und für uns zu arbeiten.

 

Anschließend trommeln wir viele Stunden ununterbrochen, so dass die Chance besteht, in Trance zu gehen; in ihr können wir: schamanisch Reisen, Träumen, Tanzen, Tönen, Singen, sich vom Schlag der Trommeln aufrütteln und durchpusten lassen, und dabei unser Feuer zu genießen...

 

Irgendwann entsteht sehr viel Kraft durch dieses Tun: die Luft vibriert, die Erde scheint zu zittern, das Feuer atmet und verhält sich anders als du es kennst, Schatten huschen um dich herum, und es tanzt dich...

 

Alles steuert auf den Punkt hin, wo du im Kreis stehst, die Trommeln verklingen, und du hörst deinen schnellen Atem und spürst die Hitze des Feuers tief in dir, und die Sterne knistern, dabei ist alles von einer tiefen Stille ummantelt, verstärkt durch den Nachhall des Trommelns in deinen Ohren...

 

Das ist der Moment, in dem die Kraft am höchsten ist, in dem du auf die Menschen im Kreis zugehen kannst. Mit einer dir entsprechenden Geste gibst du den Menschen des Trommelkreises zu erkennen, dass du mit ihm durch dieses Ritual verbunden bist: im gemeinsamen Tanz um das Feuer habt ihr euch durch die Zaubernacht bewegt, in der Mitte das Licht, das den Kreis zusammenhält, um euch herum die Dunkelheit.

 

Eigene Trommeln, Rasseln und Glöckchenbänder sind willkommen!

 

"Menschen sind wir,

treibend ein jedes Herz für sich,

auf der Dunkelheit des großen Sees.

Tun wir uns zusammen

Erscheint ein starkes Licht."

 

(Samischer Yoik)

 

Termin: Freitag den 13.07. ab 20 Uhr bis ca. 24 Uhr

Ort: Heine

Gebühr: 30 Euro (Spenden an Holz sind immer sehr willkommen)

 

      Die Trommel der SchamanInnen:

Reitpferd, Kraftgegenstand und Ritualobjekt. Rahmenprogramm-Veranstaltung der Schamanismusausstellung des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg

 


Bis noch zum 23. September gibt es im Oldenburger
Landesmuseum die kleine, aber feine Ausstellung zum
Schamanismus der Völker im äußersten Nordosten Sibiriens,
mit Exponaten, die lange Zeit, teilweise seit über hundert
Jahren, in den Archiven schlummerten. Von Kaufleuten und
Abenteurern auf verschlungenen Wegen nach Oldenburg
gelangt, können Menschen nun für eine kurze Zeit in Kontakt
mit den anrührenden, kraftvollen und wunderschönen Repräsentanten einer fast vollständig
untergegangenen Welt in der kargen und lebensharten Gegend der Tschuktschen-Halbinsel
kommen und sich buchstäblich verzaubern lassen. Das einzige, was der Ausstellung fehlt, ist
ausgerechnet die schamanische Trommel - die gab es wohl nicht in den Kellern des Archivs:
Im Raum der Ausstellung läuft eine Aufnahme vom Band…
An diesem Nachmittag sind alle eingeladen, die etwas über die schamanische Trommel
erfahren wollen, sich im Museum zu treffen. Hier werde ich eine Einführung in die Bedeutung
der Trommel und in die Trommelkünste geben, Trommelgeschichten erzählen und auf
Fragen antworten. Danach machen wir Krach: alle, die eine Trommel und/oder eine Rassel
besitzen, sind willkommen, diese mitzubringen (ein paar wenige Leihtrommeln bringe ich mit)
und gemeinsam in einem kleinen Trommelritual ertönen zu lassen. Vielleicht können wir im
Museumshof ja ein klitzekleines Feuerchen entzünden und dieses zum Zentrum unseres
Rituals machen…sollte das nicht möglich sein, errichten wir stattdessen einen kleinen Owoo
und werden diesen zu unserem Mittelpunkt machen.
So könnt Ihr Wissen über die schamanische Trommel erlangen, in Theorie und in Praxis.
Und es würde mich nicht wundern, wenn einige von uns verspürten, dass manche Exponate
vor Freude aus ihren Vitrinen sprängen, wenn sie könnten!
Hier der URL zum Begleitprogramm der Ausstellung:


http://www.naturundmensch.de/files/Landesmusuem/img_pdf/ausstellungen/sonderausstellungen/2018_Schamanen/Schamanen_LMNM_Begleitprogramm_web.pdf


Zeit: Samstag 28. Juli, 15 Uhr bis 17.30 Uhr
Ort: Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg, Damm 38–44, 26135 Oldenburg,
T 0441 92 44-300, www.naturundmensch.de
Gebühr: gegen Spende (der Museumseintritt muss jedoch natürlich separat entrichtet
werden)

The Mother Drum: moving towards inner Sites of Healing

Geballte und bewegende Kraft: die Muttertrommel ist zu uns gekommen

Seit Oktober 2016 wohnte hier in Wollah eine Muttertrommel. Zwar wurde diese am 07.03.2018 mit einer Rückgabezeremonie wieder in die Hände ihrer Besitzerin Tanja von Salzen-Märkert zurückgegeben, doch hat sie sich großzügigerweise bereit erklärt, mir die Motherdrum zu den untenstehenden Terminen zur Verfügung zu stellen. Dafür auch hier: herzlichen Dank für diese Unterstützung!

 

Die Motherdrum ist bauähnlich mit den meisten Powwow-Trommeln, wird jedoch anders eingesetzt: es geht hier um Heilgesang und natürlich um ihren machtvollen Klang, der jede Zelle in Dir erreicht und in Schwingung versetzt. Dazu kann man sich unter die mit einem hochbeinigen Gestell versehene Trommel legen, muss es aber nicht.

 

Diese Klangerfahrung macht es uns möglich, in Bereiche hineinzugehen, in denen auf der körperlichen Ebene sich seelischer Schmerz und Verletzungen manifestiert haben. Über diese Erfahrung hinaus kann der Schmerz mithilfe imaginärer Techniken auch geistig-seelisch begriffen und in Zusammenarbeit mit dem Klang der Motherdrum verändert werden. Der Name Muttertrommel leitet sich davon ab, dass viele Menschen ihren Klang ähnlich dem im Mutterbauch erfahrenen Herzschlag empfinden: solange Du diesen Herzschlag hörst, ist die Welt voll des Trosts, der Sicherheit und Geborgenheit. Vertrauen in sich und die guten Kräfte werden unterstützt und versetzen dich in die Lage, die Dinge zur guten Wandlung zu bringen.

 

Zudem bietet die Mottherdrum eine weitere tiefgreifende Erfahrung: gemeinsam an der Trommel zu stehen und zu trommeln, den anderen lauschen und sich mitnehmen lassen, die eigene Kraft, das eigene Gefühl in Rhythmus, Klangstärke und Tempo kleiden und in das Gewebe einfließen lassen: das schafft eine sehr hohe emotionale Dichte, die die Zeit aufhebt und dich in archaische Welten und Räume entführt, wie sie sonst während der schamanischen Reise auftreten. Du brauchst nichts sein, niemanden darstellen, keine Rolle einnehmen, du kannst nichts falsch machen, du bist einfach nur außerordentlich präsent, fließende Kraft, gebündelt, in Gemeinschaft, und doch für Dich.

 

Das als geteilte, miteinander gelebte Magie zu erleben, macht eine solche Erfahrung zu einem unvergesslichen Erlebnis.

 

Darüber hinaus ist sie natürlich eine wunderbare Trommel für die indianischen Lieder, die wir für die Inipi und andere spirituelle Erfahrungen lernen. Alle Menschen, die sich um die Lakótalieder bemühen, werden sie willkommen heißen und sie mit Gesang feiern!

 

Aber zuallerst und zuvörderst ist es ein...

 

ungeheurer Spaß!

 

Sowohl Klientenarbeit als auch Gruppenarbeit sind mit ihr möglich.

 

 

Termine für Gruppenabende 2018:

Freitag 23. Februar,

Donnerstag 26. April,

Donnerstag 16. August,

Donnerstag 18. Oktober,

Freitag 07. Dezember.

 

 

Seminar-Abendformat: "Das schamanische Tun."

Aktualisierung für 2018

Das Abendformat ist eine kleine monatliche Veranstaltung mit dem Ziel, das schamanische Tun für den Alltag zu erschließen. Dafür treffen wir uns an einem Wochentag im Monat abends ab 19.00 Uhr für bis zu drei Stunden entweder im eigenen kleinen Seminarraum, in der Behandlungshütte oder im Tipi im Garten, je nachdem wie das Wetter ist und wir Laune haben.

 

An diesen Abenden soll bei Bedarf auf die Zeitqualität im Jahreskreis Bezug genommen werden. Außerdem entwickeln und erproben wir kleinere schamanische Rituale, die alltagstauglich sind. Wir erfahren immer wieder, dass nach der heiligen Ritualzeit an den großen Wochenendseminaren die Zeit dazwischen oft leer erscheint, und dass die Kraft im Alltag sich aufbraucht. Diese Leere wollen wir füllen helfen. Es werden also mit Vorrang Dinge aufgegriffen, die Ihr sozusagen mit nach Hause nehmen und sie dort für Euch durchführen könnt.

 

Die Veranstaltung ist offen für alle, auch für Leute ohne Erfahrung mit Schamanismus. Um Anmeldung wird gebeten.

 

Wo: Wollaher Straße 57

Uhrzeit: zumeist 19 Uhr, Dauer unterschiedlich, meist bis ca 21.30 Uhr, manchmal bis 22.30 Uhr

Gebühr: je nach Aufwand und Länge 25 Euro bis 30 Euro

 

Termine und Themen:

 

29. März 19 Uhr bis voraussichtlich 21.30 Uhr: "Eostara. Ein uraltes Eierritual."

Als es das christliche Osterfest mit seinem eigenen Kalender noch nicht gab, fiel die Feier der Eostara (das ist der Name der Göttin der Morgenröte nach dieser Nacht, so wie ihn die Geschichtsschreibung bei unsern Verwandten, den Angelsachsen, überliefert) immer auf das Frühlings-Äquinoktium. Ihr gab man nun Geschenke, Opfergaben für sie und ihre Geister, die, mit besonderen Gebeten besprochen, in die Natur gebracht wurden. Wahrscheinlich später, als dieses Ritual schon Jahrhunderte fester Bestandteil des Jahreskreises war, lud man die Kinder – die ja das Neue so gut wie sonst keiner repräsentieren, dazu ein, die zu diesen Gaben gehörenden Eier zu suchen. Wenn die Kinder sie fanden und verspeisten, waren sie und ihre Familie gesegnet.

 

 

 

Das ist die Wurzel unseres heutigen Osterbrauchs und der bunten, Draußen versteckten Eier. Eier sind DAS Fruchtbarkeits- und Transformationssymbol und gehören zum Fest der Morgenröte Ostarun (der Zauber der Morgendämmerung).

 

 

 

Heute Abend können wir uns der Magie des Eierzaubers in einem schönen Ritual wieder annähern: wer dazu kommen mag, soll zwei hart gekochte Eier mit möglichst weißer Schale mitbringen, sowie einen roten, grünen und gelben Buntstift. Diese beiden Eier sind die magischen Kraftgegenstände unseres Festes.

 

Sie werden eingebettet in einen besinnlichen Abend, um Klarheit darüber zu gewinnen, was wir in diesem Jahr wachsen lassen wollen, und uns den Kräften zuwenden, die uns dabei unterstützen. Zudem sind Räucherung, Gebet und schamanische Reise unsere Mittel.

 

Gebühr: 25 Euro.

 

 

19.Mai 19 Uhr bis voraussichtlich 21.30 Uhr: "Das Maien. Von der Schönheit der Göttin. Ein Fest der weiblichen Schöpfungskraft."

In alten Zeiten gaben unsere Ahnen kostbare Dinge als Geschenke und Opfer der Nerthus-Priesterin (eine Verkörperung der Erdenmutter) mit auf ihrem Weg zur heiligen Quelle oder dem Heiligen See. Der ursprüngliche Gedanke des Opferns ist weit tiefer als er heute betrachtet wird: es ging nur an der Oberfläche um eine Art Handel mit den Göttinnen. Durch das Opfern von etwas Kostbarem wurden unsere Ahnen zu einem Teil des großen Kreislaufes, verstanden sich als gestaltendes Element, als willkommene Gäste des Naturschauspiels Frühling, dienten den Geistern und Göttern als ihnen schutzbefohlene Menschen und übernahmen Mitverantwortung.

 

 

 

Der Name des Monats Mai erinnert uns an das Maien als Tätigkeit: Preisen, schmücken, zum Blühen bringen, Schönheit und Harmonie sich entfalten lassen, dies war die Bedeutung des Maiens. Der Maibaum ist also ein Kraftobjekt, dessen Natur – die Verbindung zwischen dem weiblichen und dem männlichen Prinzip -  durch das Maien an Kraft gewann: bunte Bänder und Tänze als Ausdruck des kosmischen Musters, Blumen, Kränze, Gebäck heiligten die Hochzeit.

 

 

 

Eine junge Birke trägt wohl am kraftvollsten den Geist dieser Zeit in sich (noch heute wird vielfach eine junge Birke an der Spitze des Maibaums befestigt), und das durchaus auch sexualisiert: sie war die Erde als junges, begehrenswertes Mädchen, und so nimmt es nicht wunder, dass unsere Vorfahren zum ersten Mai vor ihre Gartenpforten, Haustüren und in ihre Schlafzimmer Birkenstämmchen und –Reiser stellten. Das war der Kirche so unheilig, dass der Brauch von ihr im 19. Jahrhundert verboten wurde – letztlich vergeblich.

 

 

 

An diesem Abend werden wir uns den drei archaischen Grundzügen des ersten Mai widmen: dem Maien, der Birke und der Gabe an die Göttinnen und den Geistern. Wir werden Schönheit und Harmonie entfalten, Geschenke geben und uns den Geist der jungen Birke mit einer schamanischen Reise erschließen.

 

 

 

Zu diesem Abend werdet Ihr gebeten, einen kleinen Blumenstrauß mitzubringen, wenn möglich, von Wildblumen.

Gebühr: 25. Euro

 

 

14. Juni 18.30 Uhr bis voraussichtlich 22.30 Uhr): "Einen Ahnenweg gehen. Begegnung mit Frau Holle."

Kurz vor der Sonnenwende widmen wir uns dem Thema Feuer: Das Märchen von der Gold- und der Glücksmarie kennen die meisten. Der deutliche schamanische Gehalt soll an diesem Abend vermittelt werden, zudem machen wir es wie die Ahnen: auf alte Weise backen wir Brot im Lehmofen und verzehren es gemeinsam. Der Lehmofen mit seinen Broten darin: Sinnbild für Transformation durch das Feuer, für neues Leben, für Reichtum, für Gemeinsamkeit. Goldmarie weiß ihn zu würdigen, doch Pechmarie...

Wer daran teilnehmen möchte, sollte einen fertigen Brotteig mitbringen (es darf auch eine Backmischung sein!), um das eigene Brot zu backen.

Gebühr: 30 Euro

 

21. August 19 Uhr bis 21.30 Uhr: "Ernte Außen, Ernte Innen." Schamanische Reise mit dem Fokus auf deinen Weg, deine Wandlung in diesem Jahr: Was ist meine Ernte?

Gebühr: 25 Euro

 

Donnerstag den 27.09.: "Der große Übergang: Frühherbst. Geheimnis, Magie, Abschied und Loslassen. Das Herbstwissen."

 

Der Früherbst: eine große Zeit des Übergangs. Goldenes Licht, lange Schatten, Farbenpracht, Nebelvorhänge, zunehmende Dunkelheit, gepaart mit einer - vielleicht durch den Abschied bedingten - Intensität des Gefühls, der Wahrnehmung.

 

Was geschieht in der Natur und ihren Geistern im Frühherbst? Es scheint, als ob sie vor ihrem Rückzug unter die Erde und in die häufiger werdenden Nebelschleier noch einmal den Abschied vom Sommer feiern wollen, mit Pracht und Schönheit, den großen Vogelzügen und mit spätem Segen der Früchte von den Bäumen.

 

Das Herbstwissen: der Altweibersommer besitzt seine besondere Eigenart; er ist durchwoben von glitzernden Fäden und von Sonnenbalken, in denen das Gewebe der Kraft sichtbar wird. Was hat es mit diesem Gewebe auf sich, wer webt dort, was wird gewebt?

 

 

 

In dieser Zeit wird in der Natur entschieden, wie der Winter wird. In dieser Zeit wird der Winter gewebt. Auch diese Zeit war für unsere Ahnen dementsprechend äußerst wichtig: hier stellen sich die Weichen zu überleben oder zu hungern.

 

Neben der Ausrichtung von Erntedankfesten galt es, die Kräfte des Himmels und der Erde, vertreten durch ihre Geister, in ihrer Wandlung anzuerkennen, sie willkommen zu heißen und in Ritualen Ausdruck zu verleihen. Und um Beistand und Wohlwollen zu bitten

 

Wir möchten Euch an diesem Abend einladen, an diesem Weben teilzuhaben: wir können wie die Natur unseren Winter vorbereiten, in dem wir uns darüber bewusst werden, was wir in die dunkle Zeit mit hineinnehmen wollen, und was wir zurücklassen wollen. Es ist eine Meditation der Danksagung und des Loslassens: Geben wir auf diese Weise zurück, was wir nicht mitnehmen können, und weben in uns ein eigenes inneres Licht, das uns durch die zunehmende Dunkelheit trägt.

Gebühr: 25 Euro

 

 

30. Oktober 19 bis 21 Uhr: „Ahnen I. Allerheiligen - Ehrung und das Leben mit den Toten.“ Das altbekannte und anrührende Steinritual zur Ehrung einer ausgewählten Ahnin, eines ausgewählten Ahns. Geschichten erzählen, würdigen und Danksagung am Ofenfeuer.

Gebühr: 25 Euro

 

20. Dezember 19 bis 21 Uhr: „Rauhnächte." Die Zwölften und die seelische Reise in vier Schritten. Hinführung und eine praktische Übung.

Gebühr: 25 Euro

 

Bitte Anmelden unter: andreas-wesemann@web.de oder 0421 62 73 46

Sibirisches Feuer- und Trommelritual: Die Khamlanye -  das Sommer- und Winternachtstrommeln 2018 in Heine und das Owoo: der Hügel der Geister, zusammen mit der Lichterreise im Medizinrad.

Nadeshda Sat aus Tuwa, die uns das Ritual der Khamlanye, die lange Trommelnacht, nahebrachte.

Danke, Nadja - yrtym Nadja!

Ein Feuer, wie es sich manchen Menschen in der Trommeltrance zeigt: wenn die normale Zeit nicht mehr existiert, siehst Du Dinge, die für Dich sonst zu schnell sind...

 

Ein tuwinisches Geisterritual: Die Khamlanye zur Magie der hohen Sommernächte und der tiefen Winternächte.

 

Heine, Freitag den 13.Juli und

Freitag den 21.Dezember 2018 ab 16 Uhr:
Geschenke für die Geister des Sommers und die winterliche Lichterspirale im Medizinrad

 

Im Sommer zur Zeit seines ausklingenden Höhepunkts und im Winter zur Zeit der tiefsten Nächte wollen wir die Khamlanye - ein tuvinisches Feuer- und Trommelritual - veranstalten.

 

In diesem Jahr legen wir wärend der Sommerkhamlanye Geschenke auf den heiligen Hügel, dem "Owoo" auf der Wiese: dem Nabel der Welt mit seiner langen Stange, die Himmel und Erde miteinander verbindet und ein Ehrenort für die Geister des Landes darstellt. Das ist als Danksagung an den Sommer zu verstehen, für sein Licht, das sich nun  langsam dem Ende zu neigt, für die Zeit der Fülle und Leichtigkeit, und als Ausdruck der leisen Wehmut angesichts des sich neigenden Lichts. Die Geschenke können traditionell in Form von bunten Tüchern an den Owoo-Baum gebunden werden, oder Deine Seele entscheidet, was Du auf den Owoo-Hügel tun möchtest.

Sodann entzünden wir das Feuer für das lange Trommeln.

 

im Winter wollen wir die Khamlanye mit einem alten mitteleuropäischen Brauch zur Sonnenwende verknüpfen: in der dunkelsten Zeit eine spiralförmige Reise zur Mitte machen, aus der das neue Licht entsteht. Mit jedem Menschen, der diese Reise während des Rituals unternimmt, mehrt sich das Licht.legen wir die Spirale aus Lichtern in das Medizinrad hinein, das seit vielen Jahren gewachsen und immer kraftvoller geworden ist...

 

Haben wir den Lichterzauber hervorgebracht, entzünden wir das Feuer für die Khamlanye und beginnen das lange Trommeln.

 

Der Begriff Khamlanye kommt aus dem Tuvinischen: Kham heißen dort Schamanen wie Schamaninnen – eine Khamlanye ist also einfach Schamanisieren.

Wir werden ein Opferfeuer aufschichten, wie wir es von Nadeshda Sat, Kham in Tuwa, vermittelt bekommen haben. Es wird die drei Weltenebenen repräsentieren und die Kräfte des Ostens (Neuanfang, Neubeginn, Neugeburt, Schöpfungskraft) einladen. Von jeher ist das Feuer ein Tor zwischen den Welten, ein Ort der Begegnung zwischen Menschen und Geistern, ein Übergangsort von einer in die andere Welt.

 

Durch die Gabe von weißer Nahrung (traditionell ist Weiß in vielen schamanischen Kulturen eine heilige Farbe, die Reinheit bedeutet) an das Feuer - Brot, Käse, Milch, Butter, Mehl und helles Speiseöl - ehren wir die Geister und veranlassen sie, uns zu hören und für uns zu arbeiten.

 

Anschließend trommeln wir viele Stunden ununterbrochen, so dass die Chance besteht, in Trance zu gehen; in ihr können wir: schamanisch Reisen, Träumen, Tanzen, Tönen, Singen, sich vom Schlag der Trommeln aufrütteln und durchpusten lassen, und dabei unser Feuer zu genießen...

 

Irgendwann entsteht sehr viel Kraft durch dieses Tun: die Luft vibriert, die Erde scheint zu zittern, das Feuer atmet und verhält sich anders als du es kennst, Schatten huschen um dich herum, und es tanzt dich...

Alles steuert auf den Punkt hin, wo du im Kreis stehst, die Trommeln verklingen, und du hörst deinen schnellen Atem und spürst die Hitze des Feuers tief in dir, und die Sterne knistern, dabei ist alles von einer tiefen Stille ummantelt, verstärkt durch den Nachhall des Trommelns in deinen Ohren...

Das ist der Moment, in dem die Kraft am höchsten ist, in dem du auf die Menschen im Kreis zugehen kannst. Mit einer dir entsprechenden Geste gibst du den Menschen des Trommelkreises zu erkennen, daß du mit ihm durch dieses Ritual verbunden bist: im gemeinsamen Tanz um das Feuer habt ihr euch durch die Zaubernacht bewegt, in der Mitte das Licht, das den Kreis zusammenhält, um euch herum die Dunkelheit.

 

Und wenn du willst, gibt dir diese Geste der Verbundenheit Kraft. Und wenn du willst, gibst du deinem Gegenüber ebensolche Kraft.

 

Während des Rituals ist es möglich, Wünsche, Gebete und Gemütslagen zu trommeln, zu tanzen, auszusprechen und zu singen, und Dank für das Leben, für die Fülle und Schönheit der Jahreszeiten auszudrücken.

All dies könnt Ihr an die Geister richten, die auf diesem Platz durch die vielen Schwitzhütten dort präsent sind:


- den Geist des Hirschvolkes, des Volkes der Wildgänse, der Wölfe und Bussarde, des Maulwurfs, der Füchse und vieler andere Tierverwandten,
- den Geist der Hainbuchen und Weiden, der Eichen und des Schwarzdorns, der Brombeere und zahlreicher weiterer Pflanzengeister,
- den Geist vieler Krafttiere aller Menschen, die dort in die Schwitzhütte gegangen und die Pfeife geraucht haben,
- den Geist Eurer eigenen Krafttiere und Euch begleitender Geistwesen
- den Geist der vier heiligen Richtungen,
- den Geist von Vater Himmel und Mutter Erde.
Und Ihr könnt Klarheit über Euren Stand gewinnen, Euer Herz erleichtern und Eure Wahrheiten erkennen.

 

Zudem kann die Winter-Khamlanye ein kraftvoller Einstieg in die Raunächtezeit sein...

 

"Menschen sind wir,

treibend ein jedes Herz für sich,

auf der Dunkelheit des großen Sees.

Tun wir uns zusammen

Erscheint ein starkes Licht."

 

(Samischer Yoik)

 

Termine: Freitag den 13.07. ab 20 Uhr bis ca. 24 Uhr;

Freitag den 21.12. 2016, 16 Uhr bis ca 21 (Kernzeit 17-20 Uhr).

 

Ort: Haus Overndiek, Heiner Straße 1, Wulsbüttel OT Heine

 

Teilnehmerzahl: bis 20 Personen

 

Gebühr: 20 Euro. Spenden an Holz werden sehr gern entgegengenommen, wer darüber hinaus etwas Geld für den Erhalt der Weiden und dem Schwitzhüttenplatz spenden möchte, kann mit tiefem Dank rechnen. 

 

Anmeldung: 0421 62 73 46 oder andreas-wesemann@web.de 

Eigene Trommeln, Rasseln und Glöckchenbänder sind willkommen!

 

Neue Trommelhäute sind bestellt.Interessenten bitte zwecks zügiger Terminabsprache bitte bei mir melden - bitte auch diejenigen, die schon auf der Warteliste sind.

 

Trommelbau allein, in einer kleinen oder einer großen Gruppe: die eigene Rahmentrommel bauen.

Hirschgeist, Eschengeist, deine Seele kommen zusammen, um einen einzigartigen Gegenstand der Kraft in die Welt zu bringen.

 

Gebaut wird die einfache Rahmentrommel aus Hirschrohhaut und einem (vorgefertigten) Eschenholzrahmen: das klassische Instrument für die Trommeltrance, für Ritualarbeit und für den Gesang.

 

Drei Möglichkeiten, den Trommelbau zu gestalten: du alleine,

oder eine Kleingruppe (bis drei Personen): man trifft sich an einem Nachmittag gegen 16 Uhr und baut bis zum späten Abend (ca. 21 Uhr) die Trommel. Ein Weihelied beendet den Bau. Die Gebühr für den Nachmittag beträgt inklusive Material 160 Euro;

größere Gruppen (ab vier Personen möglich): Wir beginnen an einem Samstag um 11.00 Uhr in Heine mit einer Reise zu den Trommelgeistern.Der Trommelbau geht bis ca. 19:00 Uhr, danach essen wir zusammen (jeder bringt etwas zu Essen zum teilen mit) und weihen die Trommel in einem kleinen Ritual. Wir können im Anschluss noch zusammen am Feuer sitzen, singen und Geschichten erzählen, deshalb bitte ich euch, wenn bereits vorhanden, Trommeln und Rasseln mitzubringen.

 

Auf Wunsch bleiben wir in Heine die Nacht über (Schlafen im Tipi, im Seminarraum, im eigenen Zelt, im Pavillon) und bauen am Sonntag nach einem gemütlichen Frühstück Trommelschlägel. Zuletzt machen wir das Weiheritual für Trommeln und Schlägel.

 

Gebühren für die Nachmittagsvariante 160 Euro, für die zweitägige 200 Euro. Essen tragen wir alle zusammen.

 

Bitte mitbringen: eine scharfe!!! und nicht zu kleine Schere, einen weissen Kerzenstummel, einen Bogen Sandpapier mittlerer Körnung.

 

Übernachtung während des Wochenend-Workshops im Tipi, eigenem Zelt, im Pavillon, unter freiem Himmel auf der Wiese ist möglich, oder im Seminarraum.

 

Anmeldung bei Andreas Wesemann : Tel. 0421 62 73 46

andreas-wesemann@web.de

 

Seminarort für größere Gruppen:

Hof Overndiek

Heiner Straße 1

27628 Wulsbüttel OT Heine

Seminarort für Kleingruppen und Einzelpersonen:

Andreas Wesemann

Wollaher Straße 57

27721 Ritterhude OT Platjenwerbe

(bitte nicht auf oder vor der Hofeinfahrt parken)

 

Ein Termin für eine größere Gruppe über das Wochenende wird bei Interesse ab sechs Teilnehmern ausgewählt.

 

Kosten: 160 € für das Trommelbauen an einem Nachmittag von 16 Uhr bis 21 Uhr, 200 € für das Trommelbauen im zweitägigen Wochenendseminar. Bitte überweist zwei Wochen vor dem Termin 90 € Materialkosten. Dann bestelle ich die Materialien. Bitte bei Überweisung Verwendungszweck angeben: "Material Trommelbau/Monat/Jahr". Bei der Anmeldung erfahrt ihr die Kontodaten.

Den Restbetrag könnt ihr vor Ort bar bezahlen.

Owoo. Der Große Blaue Himmel, die Große Grüne Erde.

Ein Gebetsfest für die Geister des Landes

Der Owoo (auch Oboo) ist der "Nabel" der Welt: ein besonderer Kraftort, das kraftvolle Zentrum einer Region, einen Stückchen Landes, eines Hofes. Ähnlichkeiten zum Maibaum sind nicht zufällig, auch wenn die Owoo aus dem tibetisch-mongolischen Schamanismus und Buddhismus stammen und auch heute noch dort angelegt sind.

 

Mit jedem Stein, der auf den Hügel gelegt wird, wächst seine Kraft, mit jedem Gebet, jeder Gabe und jedem Gesang. Der lange entastete Baum, an dessen Spitze der Bullenschädel vom ersten Vieh des Hofes seit Jahrzehnten, ragt hoch in den Himmel: durch ihn fließt diese Kraft, in beide Richtungen.

 

Hier Gebete zu sprechen, verleiht ihnen eine besondere Kraft: da sich hier die Geister des Landes versammeln und geehrt werden, da sich hier Vater Himmel und Mutter Erde vereinen...

 

An einem Morgen im kommenden Herbst versammeln wir uns hier und verrichten das Werk, die Kraft des Owoo zu mehren. Und indem wir dies tun, mehren wir den Segen, das Glück und die Freude aller Wesen.

 

Einen Tag vom Morgen bis in die Dämmerung bleiben wir hier und tun kraftvolle Dinge: Gebetsfahnen und Gebetskreuze binden, Räuchern, Singen, Gaben den Geistern übergeben, gemeinsam mit ihnen Essen und trinken, und am Abend Lichter auf dem Owoo anzünden und der Schönheit des Lebens huldigen, Tanzen, Trommeln und Lachen...

 

Wo: in Heine, Heiner Straße 1, 27628 Wulsbüttel

 

Wann: Freitag der 12.10. um 12.30 Uhr, bis ca. 17.30 Uhr

 

Mitbringen: Feuerholz, wenn möglich; Zutaten für einen großen Suppenkessel (Gemüse); bunten und vor allem weißen und blauen Baumwollstoff, Wollknäuel in drei beliebigen Farben; Trommel, Rassel, Flöten, Zimmbeln; wettergemäße Kleidung

 

Kosten: 30 Euro

"Sterben und Tod. Versuch einer Vorbereitung"

Dieses Seminar richtet sich vor allem kursübergreifend an die Teilnehmer von Shamán I bis VII, zudem sind Menschen angesprochen, die einschlägige schamanische Vorerfahrungen haben.

 

Sterben und Tod: bislang noch immer ein großes Ausweichthema unserer Kultur, gekennzeichnet von Tabus, Hilflosigkeit und Ahnungslosigkeit. Dabei hat sich in rechtlicher Hinsicht in den letzten Jahren viel verändert, und die Möglichkeiten, mit dem Sterben umzugehen, sind deutlich variabler als noch vor zehn Jahren.

Ich möchte deshalb dem Bedürfniss vieler Menschen entsprechen und im Seminar gemeinsam folgenden Fragen nachgehen:

  • welche Ethik bezüglich des Sterbens hat für mich Gültigkeit?
  • wie kann ich dem Tode eines nahestehenden Menschen beiwohnen?
  • was wünsche ich mir selbst für mein eigenes Sterben?
  • welche schamanischen Trauerrituale gibt es?
  • wie wünsche ich mir meine eigene Beerdigung?
    • wie kann ich hier meine schamanische Weltsicht berücksichtigen und zum Ausdruck bringen?
    • welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es für die Gestaltung von Beerdigungszeremonien?
    • an wen kann ich mich wenden, um eine weitgehend individuelle Trauerfeier und Bestattungsform umzusetzen?
  • aus schamanischer Sicht: was geschieht mit meiner Seele beim Tod von Nahestehenden?
  • was geschieht mit meiner Seele nach meinem Sterben?
  • Patientenverfügungen und Vorsorgevollmacht: was ist zu beachten?

Das Seminar soll eine  Annäherung an dieses sehr weite und emotionsreiche Feld sein. Neben Diskussionen, Anregungen und dem Vermitteln rechtlich-ethischer Aspekte betrachten wir das Thema aus schamanischer Sicht und werden uns auch praktisch damit auseinandersetzen. Und wir feiern zusammen, um das Leben zu würdigen, denn wir sterben, wie wir gelebt haben.

 

Termin: 03. und 04. November 2018.

 

Ort: Ritterhude OT Platjenwerbe-Wollah, Wolaaher Straße 57

 

Kosten: 160 Euro. Gemeinschaftliche Selbstverpflegung.

 

Eine Übernachtung vor Ort ist nicht möglich.

 

Intensivgruppe Schamanismus. Vertiefungsarbeit und das erschließen neuer Gebiete

 

Intensivarbeit Schamanisches Arbeiten

 

Februar 2018: "Vom Umgang mit Sterben und Tod. Versuch einer Annäherung." Vom Rechtlichen wie der Patientenverfügung über zulässige Bestattungsformen (viele liberale Gesetzesänderungen in den letzten Jahren) bis hin zum konkreten Tun: Gestaltung des eigenen Todes, der eigenen Beerdigung, und wie ich diesen Dienst auch Nahestehenden leisten kann. Arbeit für die eigenen Hinterbliebenen u.v.m.

Ort: Wollaher Straße 57, 27721 Ritterhude

Gebühr: 180 Euro

 

Weitere Themen und Termine für 2019 folgen demnächst an dieser Stelle.

 

Die Seminare der Intensivgruppe stehen für die Teilnehmenden der Kursreihe Shamán offen. Darüber hinaus können sich Menschen mit schamanischer Vorerfahrung an mich wenden, um eine Teilnahme zu klären.

 

Wir bringen Dir entgegen:

  • viele offene Arme
  • eine starke Gruppe, beseelt vom Geist des Respekts, der Solidarität und dem Wissen, daß nur geteilte Kraft weiter lebt
  • den Wunsch, Dich an allen erarbeiteten Schätzen und unserer Erfahrung teilhaben zu lassen
  • den Willen und die Bereitschaft, mit Dir tiefer und tiefer einzutauchen in die schamanische Weltsicht
  • die Bereitwilligkeit zu gemeinsamem geistigen Wachstum (siehe unten...).


Wir erwarten von Dir

  • die Fähigkeit, sich tieferen seelischen Prozessen zu öffnen und auch Deine Schattenseiten anzuerkennen
  • Selbstverantwortung
  • einschlägige praktische Erfahrung mit den Grundzügen schamanischer Arbeit
  • eine gewisse theoretische Vorbildung in Bezug auf Schamanismus
  • Verbindlichkeit
  • die Bereitwilligkeit zu gemeinsamem geistigen Wachstum (s.o.).


Wir arbeiten im Plenum, in Kleingruppen, entwickeln Rituale, führen sie durch, diskutieren, protokollieren, analysieren, probieren und und und...immer in Hinblick auf das Wohl aller. Dabei ist es uns wichtig, sowohl eine klientenorientierte Ausrichtung als eine "Alltags"tauglichkeit im Auge zu behalten. Europäische Wurzeln und ethnologische Quellen befruchten uns hierbei, wobei Transpersonale Psychologie und verwandte Ansätze nicht ausgeklammert werden.

Langbogenbau

Langbogen ähnlich dem im Workshop zu bauenden
Langbogen ähnlich dem im Workshop zu bauenden

 

Workshop: Bau eines Langbogens aus Esche

 

Nun sind genügend Erfahrungen gesammelt worden, so daß ein alter Wunsch Wirklichkeit wird: ähnlich wie Trommelbau biete ich ab jetzt auch Bogenbauseminare an. Am Ende besitzt ihr einen Langbogen aus Esche (170-190 cm mit einer Zugspannung von 30 bis 45 lbs), wie er jahrtausendelang zur Jagd benutzt wurde.

 

Dabei können wir auch hier wieder Kleingruppentermine (1 bis 2 Teilnehmende) kurzfristig festssetzen: zwei Nachmittage ( je vier Stunden) plus zwei Stunden zum Einrichten des Bogens (wird dann zuhause von euch selbständig weitergeführt), gekrönt vom ersten Schießen und einem Weiheritual. Während unseres Treffens sprechen wir natürlich auch über Rechtliches und Sicherheit: immerhin ist der Bogen eine Waffe!

 

Kosten hierfür in aufgeschlüsselter Form: Seminargebühr pro Arbeitsnachmittag 90 Euro (also 180 Euro). Das Einrichten des Bogens (das ist das sachgemäße allmähliche Spannen und Figurgeben des Bogens - das "Tillern" mithilfe eines dafür eingerichteten Tillerbretts), und die Weihe mit dem ersten Einschießen weitere 40 Euro. Plus Materialkosten pro Bogen 70 bis 90 Euro, zusammen also 290 bis 310 Euro. Einfache Pfeile können wir auf Wunsch aus Einzelteilen zusammen anfertigen - von traditionell (fummelig aber sehr schön) bis modern (wenig fummelig, auch sehr schön). Pro Pfeil kommen Kosten von 8 Euro dazu. Die Sehne wird von uns gemeinsam gedreht, das Material dafür stelle ich.

 

An Werkzeugen benötigt ihr: vier Zwingen, eine runde Raspel, eine flache Raspel, eine Feile mit leicht gebogenem Rücken, einen Hobel und ein Zugmesser (letztere beiden können gestellt werden), grobes und feines Schleifpapier.

 

An zusätzlichem Material für den Armschutz und den Bogen (optional) braucht ihr ein Stück Wildleder ca 20x30cm, und ein Stück Wildleder ca 15x15cm. (In Osterholz-Scharmbeck gibt es einen Schuster, der gute Reste günstig verkauft. Ich kann das auch sammeln und übernehmen.)

 

Treffpunkt und Arbeitsort: Ritterhude OT Platjenwerbe-Wollah.

 

Nun die Frage: Was hat Bogenschießen mit Schamanismus zu tun?

 

Natürlich eine ganze Menge. Zur Veranschaulichung beschreibe ich folgenden seelischen Vorgang:


1. Ich sammle mich, zentriere und konzentriere mich.

 

2. Ich verbinde mich durch meine Beine mit der Erde, ich werde mir der Kraft des Atems bewußt und ziehe dabei diese Lebenskraft aus der Erde durch meine Beine in jede Zelle meines Körpers.

 

3. Ich werde ganz und gar ruhig. Dabei bin ich bewußtes Atmen.

 

4. Ich richte meinen Geist auf einen einzigen klaren Gedanken. Ich lasse diesen Gedanken sich mit der Lebenskraft aufladen.

 

5. Im Geiste sehe ich, wie dieser Gedanke dichter und dichter wird, bis ich ihn förmlich greifen kann.

 

6. Ich konzenriere mich darauf, in meinem Geist und meiner Seele Platz zu machen für die Adressaten meines Gedankens. Ich stelle mir diese Adressaten im Geiste genau vor und benenne sie.

 

7. Ich lasse die Dichte und Kraft meines Gedankens ansteigen, bis ich einen bestimmten Punkt erreiche, an dem das Gefühl blitzartig von mir Besitz ergreift: JETZT!

 

8. JETZT sende ich diesen reinen und klaren Gedanken mit aller Kraft und Konzentration an seine Adressaten: an die Geister, an die Verbündeten, an die geistige Welt.

 

9. Ich lasse diesen Gedanken los, lasse ihn fliegen. Ich gebe die Kontrolle vollständig ab, im Vertrauen, daß er seinen Weg gehen, sein Ziel erreichen wird. Ich entspanne mich vollständig.

 

 

Das ist die Beschreibung einer schamanischen Weise zu beten.

 

Und es ist die Beschreibung des intuitiven Bogenschiessens.

 

Du bist Körper und Geist, wie der Bogen, und du bildest eine Einheit mit ihm. Der Pfeil ist dein Gedanke, dein Gebet: lass ihn fliegen - JETZT!

 

Allen meinen Verwandten.