Aktuelles: Neuigkeiten, Vorankündigungen und neue Projekte

Shamán IX: die neue Jahresgruppe 2017 bis 2018 steht.

Die Infoabende für die Folgegruppe Shamán X beginnen im August dieses Jahres und werden zu gegebener Zeit hier veröffentlicht. Sie sind kostenlos, dauern zwischen zwei und drei Stunden und finden in der Wollaher Straße 57, 27721 Ritterhude statt. Eine Anmeldung ist wünschenswert!

 

Links im gelben Kasten findet Ihr vorab schon einiges an Informationen unter den Punkten "feste Jahresgruppe" und "Kursübersicht"

 

Während des Abends erfahrt Ihr alles über die Themen, die Hintergründe, die Termine, Örtlichkeiten und Bezahlungsmöglichkeiten. Außerdem bin ich natürlich für Fragen aller Art offen - und, mal sehen, wenn die Zeit reicht und die Stimmung danach ist, schamanisieren wir ein wenig...

 

The Mother Drum: moving towards inner Sites of Healing

Geballte und bewegende Kraft: die Muttertrommel ist zu uns gekommen

Seit dem siebten Oktober 2016 wohnt hier in Wollah eine Muttertrommel für eine Zeit (Monate oder Jahre?) und uns mit ihrem Klang bewegende Kräfte schenken.

 

Sie ist baugleich mit den meisten Powwow-Trommeln, wird jedoch anders eingesetzt: es geht hier um Heilgesang und natürlich um ihren machtvollen Klang, der jede Zelle in Dir erreicht und in Schwingung versetzt. Dazu kann man sich unter die Trommel legen, muss es aber nicht.

 

Diese Klangerfahrung macht es uns möglich, in Bereiche hineinzugehen, in denen auf der körperlichen Ebene sich seelischer Schmerz und Verletzungen manifestiert haben. Über diese Erfahrung hinaus kann der Schmerz mithilfe imaginärer Techniken auch geistig-seelisch begriffen und in Zusammenarbeit mit dem Klang der Motherdrum verändert werden. Der Name Muttertrommel leitet sich davon ab, dass viele Menschen ihren Klang ähnlich dem im Mutterbauch erfahrenen Herzschlag empfinden: solange Du diesen Herzschlag hörst, ist die Welt voll des Trosts, der Sicherheit und Geborgenheit. Vertrauen in sich und die guten Kräfte werden unterstützt und versetzen dich in die Lage, die Dinge zur guten Wandlung zu bringen.

 

Darüber hinaus ist sie natürlich eine wunderbare Trommel für die indianischen Lieder, die wir für die Inipi und andere spirituelle Erfahrungen lernen. Alle Menschen, die sich um die Lakótalieder bemühen, werden sie willkommen heißen und sie mit Gesang feiern!

 

Aber zuallerst und zuförderst ist es ein...

 

ungeheurer Spaß!

 

Sowohl Klientenarbeit als auch Gruppenarbeit sind mit ihr möglich.

 

Termine zu Gruppensessions werden bei Interesse nach Absprache getroffen.

 

Dank hier an Tanja Von Salzen-Märkert, die uns diese Möglichkeit verschafft, indem sie mir als Pate die Trommel für eine Zeit überlässt.

 

Terminkalender für 2017

Nr

Veranstaltungsart

Name/Thema

Ort

Datum

Zeiten

1

Kursreihe Shamán VIII WE IX

Seelenarbeiten II

Heine

14.01.

15.01.

10-18

10-16

2

Abendveranstaltung

Lakóta-Olowan Heilungslieder lernen

Wollah

19.01.

 18-20

3

Offenes Abendformat: Das schamanische Tun

Die Veranstaltung fällt aus!

Wollah

24.01.

19-21

4

Kursreihe Shamán IX WE I

Schamanische Wissenstraditionen

Heine

28.01.

29.01.

10-18

10-16

5

Kursreihe Shamán VIII WE XII

Tanz, Trance und Ekstase

Heine

04.02.

05.02.

10-18

10-16

6

Kursreihe Shamán VIIB

Unerlöste Seelen

Wollah

11.02.

12.02.

10-18

10-16

7

Abendveranstaltung

Lakóta-Olowan Heilungslieder lernen

Wollah

16.02.

18-20

8

Offenes Abendformat: Das schamanische Tun

Lichtmess und ihre Zeit

Wollah

21.02.

19-21

9

Kursreihe Shamán IX WE II

Gebete, Schöpfungskraft und Absicht

Heine

25.02.

26.02.

10-18

10-16

10

Kursreihe Shamán VIII WE XIII

Seelenarbeiten III

Heine

04.03.

05.03.

10-18

10-16

11

Heilungslieder Lernen

Lakóta Inipi Olowan

Wollah

17.03.

18-20

12

Traditionelle Lakóta Schwitzhütte

Inipi zum Frühlingsanfang

Heine

18.03.

19.03.

14-23

09-13

13

Offenes Abendformat: Das schamanische Tun

Äquinoktium: vom Erwachen der Erde

Wollah

21.03.

19-21

14

Kursreihe Shamán IX WE III

Ahnenfeld und Geisterboot

Wollah

25.03.

26.03.

10-18

10-16

15

Kursreihe Shamán VIIB

Útiseta. Sehen für die Geister des Landes

Wollah

08.04.

09.04.

10-18

10-16

16

Heilungslieder Lernen

Lakóta Inipi Olowan

Wollah

21.04.

18-20

 

17

Kursreihe Shamán VIIB

Kursschwitzhütte

Heine

22.04.

23.04.

14-23

09-13

18

Kursreihe Shamán IX WE IV

Verbündete, Elemente, Geistführer, Krafttiere, Ahnen

Heine

06.05.

07.05.

10-18

10-16

19

Kursreihe Shamán VIII WE XIV

Seelenanteilrückholung. Übungswochenende

Heine

13.05.

14.05.

10-18

10-16

20

Offenes Abendformat: Das schamanische Tun

Mayen. Von der Schönheit der Göttin

Wollah

23.05.

19-21

21

Heilungslieder Lernen

Lakóta Inipi Olowan

Wollah

26.05.

18-20

22

Traditionelle Lakóta-Schwitzhütte

Großvater Sonne und Großmutter Mond.

Mond- und Sonnenhütte

Wollah

27.05.

28.05.

15-24

09-13

23

Kursreihe Shamán VIII WE XV

Runen. Alteuropäische Zauberzeichen als Spiegel der Seele

Heine

10.06.

11.06.

10-18

10-16

24

Kursreihe Shamán IX WE V

Altar, Kraftgegenstände, Kraftplatz, Kraftorte

Heine

17.06.

18.06.

10-18

10-16

25

Offenes Abendformat: Das schamanische Tun

Sonnenwende. Die hohe Zeit des schwebenden Feuers

Wollah

20.06.

19-21

26

Heilungslieder Lernen

Lakóta Inipi Olowan

Wollah

23.06.

18-20

27

Traditionelle Lakóta-Schwitzhütte

Sonnenwend-Schwitzhütte

Heine

24.06.

25.06.

19-24

00-13

28

Kursreihe Shamán IX WE VI

Schamanische Musik

Heine

01.07.

02.07.

10-18

10-16

29

Kursreihe Shamán VIII WE XVI

Abschluss-Inipi

Heine

15.07.

16.07.

10-18

10-16

30

Heilungslieder Lernen

Lakóta Inipi Olowan

Wollah

21.07.

18-20

31

Traditionelle Lakóta-Schwitzhütte

Sommer-Danksagung

Heine

22.07.

23.07.

15-24

09-13

32

Sommer-Khamlanye

Lange Trommelnacht

Heine

28.07.

19-24

33

Kursreihe Shamán IX WE VII

Medizinrad I: Das Medizinrad als Spiegel des Lebens

Heine

05.08.

06.08.

10-18

10-16

34

Kursreihe Shamán VIIB

Einwöchiges Schamanisches Sommercamp

Heine

12.08.

18.08.

Variabel

35

Offenes Abendformat: Das schamanische Tun

Erntemond

Wollah

22.08.

19-21

36

Offenes Seminar

Baumgeister

Heine

26.08.

27.08.

10-18

10-16

37

Kursreihe Shamán VIII Visionssuche

Einwöchiges Seminar zur Suche nach sich selbst

Vester

Husby

02.09.-

09.09.

Variabel

38

Heilungslieder Lernen

Lakóta Inipi Olowan

Wollah

22.09.

18-20

38

Traditionelle Lakóta-Schwitzhütte

Herbstanfang

Heine

23.09.

24.09.

14-23

09-13

39

Kursreihe Shamán IX WE VIII

Kurs-Schwitzhütte

Heine

30.09.

01.10.

10-18

10-16

40

Heilungslieder Lernen

Lakóta Inipi Olowan

Wollah

13.10.

18-20

41

Offenes Abendformat: Das schamanische Tun

Ahnenzeit I

Wollah

17.10.

19-21

42

Kursreihe Shamán VIIB

Kursschwitzhütte

Heine

14.10.

15.10.

14-23

09-13

43

Traditionelle Lakóta-Schwitzhütte

Ahnenhütte I

Heine

21.10.

22.10.

14-23

09-13

44

Offene Veranstaltung

Owoo. Großer blauer Himmel, Mutter Erde

Heine

27.10.

11-18

45

Heilungslieder Lernen

Lakóta Inipi Olowan

Wollah

03.11.

 18-20

46

Traditionelle Lakóta-Schwitzhütte

Ahnenhütte II

 Heine

04.11.

05.11.

14-23

09-13

47

Kursreihe Shamán IX WE IX

Medizinrad II

Heine

11.11.

12.11.

10-18

10-16

 48

Offenes Abendformat: Das schamanische Tun

Ahnenzeit II: Geisterboot

Wollah

28.11.

19-21

49

Offenes Seminar

Hirschtanz

Heine

02.12.

03.12.

10-18

10-16

50

Kursreihe Shamán IX WE X

Seele I

Heine

09.12.

10.12.

 10-18

10-16

51

Offenes Abendformat: Das schamanische Tun

Raunacht

Wollah

19.12.

19-21

52

Winterkhamlanye

Lange Trommelnacht

Heine

22.12.

 16-20

 

 

 

 

 

Lakóta Inipi Olowan:

Schwitzhüttenlieder der Lakóta

Heilungslieder der Lakóta und anderer Kulturen: Singen und Verstehen lernen

Für die Menschen, die gerne in die Lakóta-Schwitzhütte gehen, für diejenigen, die sich vertraut machen möchten mit Heilungsliedern und Liedern der Kraft, Liedern für die Seele.

 

Der Schwerpunkt dieser Abende liegt auf den überlieferten Schwitzhüttenliedern, wie sie seit vielen Jahrhunderten während dieser kraftvollen Zeremonie gesungen werden. Durch diese Lieder werden wir vertraut mit den "schamanischen" Urerfahrungen: Himmel, Sonne, Erde, Wasser, Feuer, Wind, Steine, Pflanzen- und Baumgeister, Berge, mächtigen Tiergeistern, dem eigenen Geist, der eigenen Mitte, dem Medizinrad mit seinen Himmelsgeistern, den Himmelsrichtungen, dem Dunkel, den Schatten, dem Mitgefühl, dem Leuchten, dem Stolz, der Würde und der Freude am Leben...Jedes Lied ist wie ein eigenes Ritual.

 

Durch das tiefergehende Verständnis des Herzens begreifen wir, was ein Heilungslied ausmacht, was ein Kraftlied bewirkt, und können zudem noch andere Kulturen als die der Prärieindianer mit ihrem Liederschatz kennenlernen.

 

Ein weiteres Ziel der Teilnehmenden könnte sein, durch die Erfahrungen des Abends die eigene Seele in den Stand zu versetzen, urpersönliche Heilungslieder für sich und die schamanische Arbeit zu hören, zu empfangen aus der Tiefe der Zeit, die sie auf diesem Planeten verbracht hat.

 

Bitte eigene Trommeln und Rasseln mitbringen! Textmappen und Trainings-CD bekommt Ihr bei Bedarf.

 

Termine:

Freitag der 22. September - vor der Herbstschwitzhütte
Freitag der 14. Oktober - vor der Ahnen-Inipi I
Freitag der 03. November - vor der Ahnen-Inipi II
Freitag der 14. Dezember
 
Selbstverständlich ist der Abend NICHT an eine Inipi-Teilnahme gekoppelt, aber für diejenigen, die die Inipi wahrnehmen wollen, ist das Singen der Lieder eine sinnvolle Gelegenheit, sich auf die Hütten vorzubereiten. Eine Kopplung an die Kurstermine für Shamán VIII hat sich als nicht sinnvoll erwiesen und fällt fürderhin weg.
 
Bitte meldet Euch bei mir an und sagt auch ab, wenn Ihr nicht könnt - das wäre eine große Erleichterung für meine Terminverwaltung!
 
Hóka hey, mitakuye! (Willkommen, meine Verwandten!)

Andreas

Ort: Wollaher Straße 57

Gebühr: 25 Euro

Seminar-Abendformat: "Das schamanische Tun."

Aktualisierung für 2017

Das Abendformat ist eine kleine monatliche Veranstaltung mit dem Ziel, das schamanische Tun für den Alltag zu erschließen. Dafür treffen wir uns an einem Wochentag im Monat abends ab 19.00 Uhr für bis zu drei Stunden entweder im eigenen kleinen Seminarraum, in der Behandlungshütte oder im Tipi im Garten, je nachdem wie das Wetter ist und wir Laune haben.

 

An diesen Abenden soll bei Bedarf auf die Zeitqualität im Jahreskreis Bezug genommen werden. Außerdem entwickeln und erproben wir kleinere schamanische Rituale, die alltagstauglich sind. Wir erfahren immer wieder, dass nach der heiligen Ritualzeit an den großen Wochenendseminaren die Zeit dazwischen oft leer erscheint, und dass die Kraft im Alltag sich aufbraucht. Diese Leere wollen wir füllen helfen. Es werden also mit Vorrang Dinge aufgegriffen, die Ihr sozusagen mit nach Hause nehmen und sie dort für Euch durchführen könnt.

 

Die Veranstaltung ist offen für alle, auch für Leute ohne Erfahrung mit Schamanismus. Um Anmeldung wird gebeten.

 

Wo: Wollaher Straße 57

Uhrzeit: zumeist 19 Uhr, Dauer unterschiedlich, meist bis ca 21.30 Uhr, manchmal bis 22.30 Uhr

Gebühr: je nach Aufwand und Länge 25 Euro bis 30 Euro

 

Termine und Themen:

 

20. Juni 18.30 Uhr bis voraussichtlich 22.30 Uhr): "Einen Ahnenweg gehen. Begegnung mit Frau Holle."

Zur Sonnenwende widmen wir uns dem Thema Feuer: Das Märchen von der Gold- und der Glücksmarie kennen die meisten. Der deutliche schamanische Gehalt soll an diesem Abend vermittelt werden, zudem machen wir es wie die Ahnen: auf alte Weise backen wir Brot im Lehmofen und verzehren es gemeinsam. Der Lehmofen mit seinen Broten darin: Sinnbild für Transformation durch das Feuer, für neues Leben, für Reichtum, für Gemeinsamkeit. Goldmarie weiß ihn zu würdigen, doch Pechmarie...

Wer daran teilnehmen möchte, sollte einen fertigen Brotteig mitbringen (es darf auch eine Backmischung sein!), um das eigene Brot zu backen.

Gebühr: 30 Euro

 

22. August 19 Uhr bis 21.30 Uhr: "Ernte Außen, Ernte Innen." Schamanische Reise mit dem Fokus auf deinen Weg, deine Wandlung in diesem Jahr: Was ist meine Ernte?

Gebühr: 25 Euro

 

28. September 19 bis 21 Uhr: "Herbstrune. Ein Zauberzeichen für die beginnende Einkehr." Eine Rune zu ziehen, die dir verrät, welche Kraft dir für den Herbst zur Seite stehen möchte, und ihre Deutung zu vernehmen, ist die Arbeit diesen Abends.

Gebühr: 25 Euro

 

03. November 19 bis 21 Uhr: „Ahnen I. Allerheiligen - Ehrung und das Leben mit den Toten.“ Das altbekannte und anrührende Steinritual zur Ehrung einer ausgewählten Ahnin, eines ausgewählten Ahns. Geschichten erzählen, würdigen und Danksagung am Ofenfeuer.

Gebühr: 25 Euro

 

28. November 19 bis 21 Uhr: "Ahnen II. Was habe ich ihnen zu sagen? Was ist ihre Botschaft an mich?" Gebet und Klärung, im Anschluß eine Runenziehung, um die Antwort der Ahnen sichtbar zu machen: einen schamanischen Dialog zu führen bestimmt diesen Abend.

Gebühr: 25 Euro

 

19. Dezember 19 bis 21 Uhr: „Rauhnächte." Die Zwölften und die seelische Reise in vier Schritten. Hinführung und eine praktische Übung.

Gebühr: 25 Euro

 

Bitte Anmelden unter: andreas-wesemann@web.de oder 0421 62 73 46

Sibirisches Feuer- und Trommelritual: Die Khamlanye -  das Sommer- und Winternachtstrommeln 2017 in Heine und das Owoo: der Hügel der Geister, zusammen mit der Lichterreise im Medizinrad.

Nadeshda Sat aus Tuwa, die uns das Ritual der Khamlanye, die lange Trommelnacht, nahebrachte.

Danke, Nadja - yrtym Nadja!

Ein Feuer, wie es sich manchen Menschen in der Trommeltrance zeigt: wenn die normale Zeit nicht mehr existiert, siehst Du Dinge, die für Dich sonst zu schnell sind...

 

Ein tuwinisches Geisterritual: Die Khamlanye zur Magie der hohen Sommernächte und der tiefen Winternächte.

 

Heine, Freitag den 28.Juli und

Samstag den 22.Dezember 2017 ab 16 Uhr:
Geschenke für die Geister des Sommers und die winterliche Lichterspirale im Medizinrad

 

Im Sommer zur Zeit seines ausklingenden Höhepunkts und im Winter zur Zeit der tiefsten Nächte wollen wir die Khamlanye - ein tuvinisches Feuer- und Trommelritual - veranstalten.

 

In diesem Jahr legen wir wärend der Sommerkhamlanye Geschenke auf den heiligen Hügel, dem "Owoo" auf der Wiese: dem Nabel der Welt mit seiner langen Stange, die Himmel und Erde miteinander verbindet und ein Ehrenort für die Geister des Landes darstellt. Das ist als Danksagung an den Sommer zu verstehen, für sein Licht, das sich nun  langsam dem Ende zu neigt, für die Zeit der Fülle und Leichtigkeit, und als Ausdruck der leisen Wehmut angesichts des sich neigenden Lichts. Die Geschenke können traditionell in Form von bunten Tüchern an den Owoo-Baum gebunden werden, oder Deine Seele entscheidet, was Du auf den Owoo-Hügel tun möchtest.

Sodann entzünden wir das Feuer für das lange Trommeln.

 

im Winter wollen wir die Khamlanye mit einem alten mitteleuropäischen Brauch zur Sonnenwende verknüpfen: in der dunkelsten Zeit eine spiralförmige Reise zur Mitte machen, aus der das neue Licht entsteht. Mit jedem Menschen, der diese Reise während des Rituals unternimmt, mehrt sich das Licht.legen wir die Spirale aus Lichtern in das Medizinrad hinein, das seit vielen Jahren gewachsen und immer kraftvoller geworden ist...

 

Haben wir den Lichterzauber hervorgebracht, entzünden wir das Feuer für die Khamlanye und beginnen das lange Trommeln.

 

Der Begriff Khamlanye kommt aus dem Tuvinischen: Kham heißen dort Schamanen wie Schamaninnen – eine Khamlanye ist also einfach Schamanisieren.

Wir werden ein Opferfeuer aufschichten, wie wir es von Nadeshda Sat, Kham in Tuwa, vermittelt bekommen haben. Es wird die drei Weltenebenen repräsentieren und die Kräfte des Ostens (Neuanfang, Neubeginn, Neugeburt, Schöpfungskraft) einladen. Von jeher ist das Feuer ein Tor zwischen den Welten, ein Ort der Begegnung zwischen Menschen und Geistern, ein Übergangsort von einer in die andere Welt.

 

Durch die Gabe von weißer Nahrung (traditionell ist Weiß in vielen schamanischen Kulturen eine heilige Farbe, die Reinheit bedeutet) an das Feuer - Brot, Käse, Milch, Butter, Mehl und helles Speiseöl - ehren wir die Geister und veranlassen sie, uns zu hören und für uns zu arbeiten.

 

Anschließend trommeln wir viele Stunden ununterbrochen, so dass die Chance besteht, in Trance zu gehen; in ihr können wir: schamanisch Reisen, Träumen, Tanzen, Tönen, Singen, sich vom Schlag der Trommeln aufrütteln und durchpusten lassen, und dabei unser Feuer zu genießen...

 

Irgendwann entsteht sehr viel Kraft durch dieses Tun: die Luft vibriert, die Erde scheint zu zittern, das Feuer atmet und verhält sich anders als du es kennst, Schatten huschen um dich herum, und es tanzt dich...

Alles steuert auf den Punkt hin, wo du im Kreis stehst, die Trommeln verklingen, und du hörst deinen schnellen Atem und spürst die Hitze des Feuers tief in dir, und die Sterne knistern, dabei ist alles von einer tiefen Stille ummantelt, verstärkt durch den Nachhall des Trommelns in deinen Ohren...

Das ist der Moment, in dem die Kraft am höchsten ist, in dem du auf die Menschen im Kreis zugehen kannst. Mit einer dir entsprechenden Geste gibst du den Menschen des Trommelkreises zu erkennen, daß du mit ihm durch dieses Ritual verbunden bist: im gemeinsamen Tanz um das Feuer habt ihr euch durch die Zaubernacht bewegt, in der Mitte das Licht, das den Kreis zusammenhält, um euch herum die Dunkelheit.

 

Und wenn du willst, gibt dir diese Geste der Verbundenheit Kraft. Und wenn du willst, gibst du deinem Gegenüber ebensolche Kraft.

 

Während des Rituals ist es möglich, Wünsche, Gebete und Gemütslagen zu trommeln, zu tanzen, auszusprechen und zu singen, und Dank für das Leben, für die Fülle und Schönheit der Jahreszeiten auszudrücken.

All dies könnt Ihr an die Geister richten, die auf diesem Platz durch die vielen Schwitzhütten dort präsent sind:


- den Geist des Hirschvolkes, des Volkes der Wildgänse, der Wölfe und Bussarde, des Maulwurfs, der Füchse und vieler andere Tierverwandten,
- den Geist der Hainbuchen und Weiden, der Eichen und des Schwarzdorns, der Brombeere und zahlreicher weiterer Pflanzengeister,
- den Geist vieler Krafttiere aller Menschen, die dort in die Schwitzhütte gegangen und die Pfeife geraucht haben,
- den Geist Eurer eigenen Krafttiere und Euch begleitender Geistwesen
- den Geist der vier heiligen Richtungen,
- den Geist von Vater Himmel und Mutter Erde.
Und Ihr könnt Klarheit über Euren Stand gewinnen, Euer Herz erleichtern und Eure Wahrheiten erkennen.

 

Zudem kann die Winter-Khamlanye ein kraftvoller Einstieg in die Raunächtezeit sein...

 

"Menschen sind wir,

treibend ein jedes Herz für sich,

auf der Dunkelheit des großen Sees.

Tun wir uns zusammen

Erscheint ein starkes Licht."

 

(Samischer Yoik)

 

Termin: Freitag den 28.07. ab 20 Uhr bis ca. 24 Uhr; Samstag den 22.12. 2016, 16 Uhr bis ca 21 (Kernzeit 17-20 Uhr).

Ort: Haus Overndiek, Heiner Straße 1, Wulsbüttel OT Heine

Teilnehmerzahl: bis 20 Personen

Gebühr: 20 Euro. Spenden an Holz werden sehr gern entgegengenommen, wer darüber hinaus etwas Geld für den Erhalt der Weiden und dem Schwitzhüttenplatz spenden möchte, kann mit tiefem Dank rechnen. 

Anmeldung: 0421 62 73 46 oder andreas-wesemann@web.de 

Eigene Trommeln, Rasseln und Glöckchenbänder sind willkommen!

 

Neue Trommelhäute sind bestellt.Interessenten bitte zwecks zügiger Terminabsprache bitte bei mir melden - bitte auch diejenigen, die schon auf der Warteliste sind.

 

Trommelbau allein, in einer kleinen oder einer großen Gruppe: die eigene Rahmentrommel bauen.

Hirschgeist, Eschengeist, deine Seele kommen zusammen, um einen einzigartigen Gegenstand der Kraft in die Welt zu bringen.

 

Gebaut wird die einfache Rahmentrommel aus Hirschrohhaut und einem (vorgefertigten) Eschenholzrahmen: das klassische Instrument für die Trommeltrance, für Ritualarbeit und für den Gesang.

 

Drei Möglichkeiten, den Trommelbau zu gestalten: du alleine,

oder eine Kleingruppe (bis drei Personen): man trifft sich an einem Nachmittag gegen 16 Uhr und baut bis zum späten Abend (ca. 21 Uhr) die Trommel. Ein Weihelied beendet den Bau. Die Gebühr für den Nachmittag beträgt inklusive Material 160 Euro;

größere Gruppen (ab vier Personen möglich): Wir beginnen an einem Samstag um 11.00 Uhr in Heine mit einer Reise zu den Trommelgeistern.Der Trommelbau geht bis ca. 19:00 Uhr, danach essen wir zusammen (jeder bringt etwas zu Essen zum teilen mit) und weihen die Trommel in einem kleinen Ritual. Wir können im Anschluss noch zusammen am Feuer sitzen, singen und Geschichten erzählen, deshalb bitte ich euch, wenn bereits vorhanden, Trommeln und Rasseln mitzubringen.

 

Auf Wunsch bleiben wir in Heine die Nacht über (Schlafen im Tipi, im Seminarraum, im eigenen Zelt, im Pavillon) und bauen am Sonntag nach einem gemütlichen Frühstück Trommelschlägel. Zuletzt machen wir das Weiheritual für Trommeln und Schlägel.

 

Gebühren für die Nachmittagsvariante 160 Euro, für die zweitägige 200 Euro. Essen tragen wir alle zusammen.

 

Bitte mitbringen: eine scharfe!!! und nicht zu kleine Schere, einen weissen Kerzenstummel, einen Bogen Sandpapier mittlerer Körnung.

 

Übernachtung während des Wochenend-Workshops im Tipi, eigenem Zelt, im Pavillon, unter freiem Himmel auf der Wiese ist möglich, oder im Seminarraum.

 

Anmeldung bei Andreas Wesemann : Tel. 0421 62 73 46

andreas-wesemann@web.de

 

Seminarort für größere Gruppen:

Hof Overndiek

Heiner Straße 1

27628 Wulsbüttel OT Heine

Seminarort für Kleingruppen und Einzelpersonen:

Andreas Wesemann

Wollaher Straße 57

27721 Ritterhude OT Platjenwerbe

(bitte nicht auf oder vor der Hofeinfahrt parken)

 

Ein Termin für eine größere Gruppe über das Wochenende wird bei Interesse ab sechs Teilnehmern ausgewählt.

 

Kosten: 160 € für das Trommelbauen an einem Nachmittag von 16 Uhr bis 21 Uhr, 200 € für das Trommelbauen im zweitägigen Wochenendseminar. Bitte überweist zwei Wochen vor dem Termin 90 € Materialkosten. Dann bestelle ich die Materialien. Bitte bei Überweisung Verwendungszweck angeben: "Material Trommelbau/Monat/Jahr". Bei der Anmeldung erfahrt ihr die Kontodaten.

Den Restbetrag könnt ihr vor Ort bar bezahlen.

Owoo. Der Große Blaue Himmel, die Große Grüne Erde.

Ein Gebetsfest für die Geister des Landes

Der Owoo (auch Oboo) ist der "Nabel" der Welt: ein besonderer Kraftort, das kraftvolle Zentrum einer Region, einen Stückchen Landes, eines Hofes. Ähnlichkeiten zum Maibaum sind nicht zufällig, auch wenn die Owoo aus dem tibetisch-mongolischen Schamanismus und Buddhismus stammen und auch heute noch dort angelegt sind.

 

Mit jedem Stein, der auf den Hügel gelegt wird, wächst seine Kraft, mit jedem Gebet, jeder Gabe und jedem Gesang. Der lange entastete Baum, an dessen Spitze der Bullenschädel vom ersten Vieh des Hofes seit Jahrzehnten, ragt hoch in den Himmel: durch ihn fließt diese Kraft, in beide Richtungen.

 

Hier Gebete zu sprechen, verleiht ihnen eine besondere Kraft: da sich hier die Geister des Landes versammeln und geehrt werden, da sich hier Vater Himmel und Mutter Erde vereinen...

 

An einem Morgen im kommenden Herbst versammeln wir uns hier und verrichten das Werk, die Kraft des Owoo zu mehren. Und indem wir dies tun, mehren wir den Segen, das Glück und die Freude aller Wesen.

 

Einen Tag vom Morgen bis in die Dämmerung bleiben wir hier und tun kraftvolle Dinge: Gebetsfahnen und Gebetskreuze binden, Räuchern, Singen, Gaben den Geistern übergeben, gemeinsam mit ihnen Essen und trinken, und am Abend Lichter auf dem Owoo anzünden und der Schönheit des Lebens huldigen, Tanzen, Trommeln und Lachen...

 

Wo: in Heine, Heiner Straße 1, 27628 Wulsbüttel

 

Wann: Samstag der 28.10. um 11 Uhr, bis ca. 19 Uhr

 

Mitbringen: Feuerholz, wenn möglich; Zutaten für einen großen Suppenkessel (Gemüse); bunten und vor allem weißen und blauen Baumwollstoff, Wollknäuel in drei beliebigen Farben; Trommel, Rassel, Flöten, Zimmbeln; wettergemäße Kleidung

 

Kosten: 30 Euro

"Sterben und Tod. Versuch einer Vorbereitung"

Dieses Seminar richtet sich vor allem kursübergreifend an die Teilnehmer von Shamán I bis VII, zudem sind Menschen angesprochen, die einschlägige schamanische Vorerfahrungen haben.

 

Sterben und Tod: bislang noch immer ein großes Ausweichthema unserer Kultur, gekennzeichnet von Tabus, Hilflosigkeit und Ahnungslosigkeit. Dabei hat sich in rechtlicher Hinsicht in den letzten Jahren viel verändert, und die Möglichkeiten, mit dem Sterben umzugehen, sind deutlich variabler als noch vor zehn Jahren.

Ich möchte deshalb dem Bedürfniss vieler Menschen entsprechen und im Seminar gemeinsam folgenden Fragen nachgehen:

  • welche Ethik bezüglich des Sterbens hat für mich Gültigkeit?
  • wie kann ich dem Tode eines nahestehenden Menschen beiwohnen?
  • was wünsche ich mir selbst für mein eigenes Sterben?
  • welche schamanischen Trauerrituale gibt es?
  • wie wünsche ich mir meine eigene Beerdigung?
    • wie kann ich hier meine schamanische Weltsicht berücksichtigen und zum Ausdruck bringen?
    • welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es für die Gestaltung von Beerdigungszeremonien?
    • an wen kann ich mich wenden, um eine weitgehend individuelle Trauerfeier und Bestattungsform umzusetzen?
  • aus schamanischer Sicht: was geschieht mit meiner Seele beim Tod von Nahestehenden?
  • was geschieht mit meiner Seele nach meinem Sterben?
  • Patientenverfügungen und Vorsorgevollmacht: was ist zu beachten?

Das Seminar soll eine  Annäherung an dieses sehr weite und emotionsreiche Feld sein. Neben Diskussionen, Anregungen und dem Vermitteln rechtlich-ethischer Aspekte betrachten wir das Thema aus schamanischer Sicht und werden uns auch praktisch damit auseinandersetzen. Und wir feiern zusammen, um das Leben zu würdigen, denn wir sterben, wie wir gelebt haben.

 

Termin: voraussichtlich im Februar 2018. Ort: Ritterhude OT Platjenwerbe-Wollah. Kosten: 180 Euro. Gemeinschaftliche Selbstverpflegung. Übernachtung im Seminarraum kostenlos.

 

Intensivgruppe Schamanismus. Vertiefungsarbeit und das erschließen neuer Gebiete

 

Intensivarbeit Schamanisches Arbeiten

 

Februar 2018: "Vom Umgang mit Sterben und Tod. Versuch einer Annäherung." Vom Rechtlichen wie der Patientenverfügung über zulässige Bestattungsformen (viele liberale Gesetzesänderungen in den letzten Jahren) bis hin zum konkreten Tun: Gestaltung des eigenen Todes, der eigenen Beerdigung, und wie ich diesen Dienst auch Nahestehenden leisten kann. Arbeit für die eigenen Hinterbliebenen u.v.m.

Ort: Wollaher Straße 57, 27721 Ritterhude

Gebühr: 180 Euro

 

Weitere Themen und Termine für 2019 folgen demnächst an dieser Stelle.

 

Die Seminare der Intensivgruppe stehen für die Teilnehmenden der Kursreihe Shamán offen. Darüber hinaus können sich Menschen mit schamanischer Vorerfahrung an mich wenden, um eine Teilnahme zu klären.

 

Wir bringen Dir entgegen:

  • viele offene Arme
  • eine starke Gruppe, beseelt vom Geist des Respekts, der Solidarität und dem Wissen, daß nur geteilte Kraft weiter lebt
  • den Wunsch, Dich an allen erarbeiteten Schätzen und unserer Erfahrung teilhaben zu lassen
  • den Willen und die Bereitschaft, mit Dir tiefer und tiefer einzutauchen in die schamanische Weltsicht
  • die Bereitwilligkeit zu gemeinsamem geistigen Wachstum (siehe unten...).


Wir erwarten von Dir

  • die Fähigkeit, sich tieferen seelischen Prozessen zu öffnen und auch Deine Schattenseiten anzuerkennen
  • Selbstverantwortung
  • einschlägige praktische Erfahrung mit den Grundzügen schamanischer Arbeit
  • eine gewisse theoretische Vorbildung in Bezug auf Schamanismus
  • Verbindlichkeit
  • die Bereitwilligkeit zu gemeinsamem geistigen Wachstum (s.o.).


Wir arbeiten im Plenum, in Kleingruppen, entwickeln Rituale, führen sie durch, diskutieren, protokollieren, analysieren, probieren und und und...immer in Hinblick auf das Wohl aller. Dabei ist es uns wichtig, sowohl eine klientenorientierte Ausrichtung als eine "Alltags"tauglichkeit im Auge zu behalten. Europäische Wurzeln und ethnologische Quellen befruchten uns hierbei, wobei Transpersonale Psychologie und verwandte Ansätze nicht ausgeklammert werden.

Langbogenbau

Langbogen ähnlich dem im Workshop zu bauenden
Langbogen ähnlich dem im Workshop zu bauenden

 

Workshop: Bau eines Langbogens aus Esche

 

Nun sind genügend Erfahrungen gesammelt worden, so daß ein alter Wunsch Wirklichkeit wird: ähnlich wie Trommelbau biete ich ab jetzt auch Bogenbauseminare an. Am Ende besitzt ihr einen Langbogen aus Esche (170-190 cm mit einer Zugspannung von 30 bis 45 lbs), wie er jahrtausendelang zur Jagd benutzt wurde.

 

Dabei können wir auch hier wieder Kleingruppentermine (1 bis 2 Teilnehmende) kurzfristig festssetzen: zwei Nachmittage ( je vier Stunden) plus zwei Stunden zum Einrichten des Bogens (wird dann zuhause von euch selbständig weitergeführt), gekrönt vom ersten Schießen und einem Weiheritual. Während unseres Treffens sprechen wir natürlich auch über Rechtliches und Sicherheit: immerhin ist der Bogen eine Waffe!

 

Kosten hierfür in aufgeschlüsselter Form: Seminargebühr pro Arbeitsnachmittag 90 Euro (also 180 Euro). Das Einrichten des Bogens (das ist das sachgemäße allmähliche Spannen und Figurgeben des Bogens - das "Tillern" mithilfe eines dafür eingerichteten Tillerbretts), und die Weihe mit dem ersten Einschießen weitere 40 Euro. Plus Materialkosten pro Bogen 70 bis 90 Euro, zusammen also 290 bis 310 Euro. Einfache Pfeile können wir auf Wunsch aus Einzelteilen zusammen anfertigen - von traditionell (fummelig aber sehr schön) bis modern (wenig fummelig, auch sehr schön). Pro Pfeil kommen Kosten von 8 Euro dazu. Die Sehne wird von uns gemeinsam gedreht, das Material dafür stelle ich.

 

An Werkzeugen benötigt ihr: vier Zwingen, eine runde Raspel, eine flache Raspel, eine Feile mit leicht gebogenem Rücken, einen Hobel und ein Zugmesser (letztere beiden können gestellt werden), grobes und feines Schleifpapier.

 

An zusätzlichem Material für den Armschutz und den Bogen (optional) braucht ihr ein Stück Wildleder ca 20x30cm, und ein Stück Wildleder ca 15x15cm. (In Osterholz-Scharmbeck gibt es einen Schuster, der gute Reste günstig verkauft. Ich kann das auch sammeln und übernehmen.)

 

Treffpunkt und Arbeitsort: Ritterhude OT Platjenwerbe-Wollah.

 

Nun die Frage: Was hat Bogenschießen mit Schamanismus zu tun?

 

Natürlich eine ganze Menge. Zur Veranschaulichung beschreibe ich folgenden seelischen Vorgang:


1. Ich sammle mich, zentriere und konzentriere mich.

 

2. Ich verbinde mich durch meine Beine mit der Erde, ich werde mir der Kraft des Atems bewußt und ziehe dabei diese Lebenskraft aus der Erde durch meine Beine in jede Zelle meines Körpers.

 

3. Ich werde ganz und gar ruhig. Dabei bin ich bewußtes Atmen.

 

4. Ich richte meinen Geist auf einen einzigen klaren Gedanken. Ich lasse diesen Gedanken sich mit der Lebenskraft aufladen.

 

5. Im Geiste sehe ich, wie dieser Gedanke dichter und dichter wird, bis ich ihn förmlich greifen kann.

 

6. Ich konzenriere mich darauf, in meinem Geist und meiner Seele Platz zu machen für die Adressaten meines Gedankens. Ich stelle mir diese Adressaten im Geiste genau vor und benenne sie.

 

7. Ich lasse die Dichte und Kraft meines Gedankens ansteigen, bis ich einen bestimmten Punkt erreiche, an dem das Gefühl blitzartig von mir Besitz ergreift: JETZT!

 

8. JETZT sende ich diesen reinen und klaren Gedanken mit aller Kraft und Konzentration an seine Adressaten: an die Geister, an die Verbündeten, an die geistige Welt.

 

9. Ich lasse diesen Gedanken los, lasse ihn fliegen. Ich gebe die Kontrolle vollständig ab, im Vertrauen, daß er seinen Weg gehen, sein Ziel erreichen wird. Ich entspanne mich vollständig.

 

 

Das ist die Beschreibung einer schamanischen Weise zu beten.

 

Und es ist die Beschreibung des intuitiven Bogenschiessens.

 

Du bist Körper und Geist, wie der Bogen, und du bildest eine Einheit mit ihm. Der Pfeil ist dein Gedanke, dein Gebet: lass ihn fliegen - JETZT!

 

Allen meinen Verwandten.