Aktuelles: Neuigkeiten, Vorankündigungen und neue Projekte

Übersicht:

  • Fotos vom Útiseta-Seminar. Eine kleine Reihe von Eindrücken vom vorletzten Seminar der Fortgeschrittenengruppe. 
  • Neue Gruppe für 2012 bis 2014: Jahresgruppe "Shamán V". Erstes Informationstreffen 28.08.2012
  • Termin-Update: Vorankündigungen. Seminare "Fortgeschrittenengruppe". 
  • Sommer 2012. Seminar "Sommercamp 2012". 
  • Neues Seminar im November 2011: Seminar "Sterben und Tod. Versuch einer Vorbereitung". Offene Gruppe
  • Neuer Workshop: Workshop "Bogenbau: Eschen-Langbogen". 
  • Abendseminare ab Mai 2012. In Planung: neues Format Abendseminare. Etwa alle 4 Wochen sollen demnächst pro Abend für drei Stunden lang mit einzelnen Themen und  Bereichen der schamanischen Praxis gearbeitet und im Rahmen einer offenen Gruppe sowohl theoretisch als auch durch Übungen erforscht werden: Wahrnehmungsübungen, Trommelreisen, Gebete im Rahmen von Ritualen und Heilungssitzungen. Monatliche Abendseminare für offene Gruppen ab Mai 2012. Voraussichtlich am ersten Dienstag des Monats von 19 bis 22 Uhr. Genaueres demnächst.

Eine kleine Reihe von Eindrücken vom letzten Seminar der Fortgeschrittenengruppe. Fotos vom Útiseta-Seminar

"Shamán V Bremen: Einführung in die Grundlagen schamanischer Arbeit. Eine Jahresgruppe."

 

Informationstreffen über die neue Kursreihe "Shamán V" über dreizehn Wochenden (Ende 2012 bis Mitte 2014),

"Einführung in die Grundlagen schamanischer Arbeit"  

 

 

 

 

 

 

Erster Termin für den Informationsabend: im SteinReich Bremen, Vor dem Steintor 34, voraussichtlich am 28.08.2012

 

Themen des Abends sind Informationen und Erläuterungen zu den untenstehenden Punkten:

 

  • Inhalte
  • Ziele (s.o.)
  • Team
  • Veranstaltungsorte
  • Termine
  • Buchungskonditionen

 

Die Seminarreihe richtet sich sowohl an Menschen, die

  • allgemein ein ganzheitliches Verständnis über unsere Welt gewinnen möchten und für die Schamanismus einen gültigen Ansatz darstellt (Einnehmen einer schamanischen Weltsicht),
  • eine Haltung der Welt gegenüber einnehmen möchten, die geprägt ist von Achtsamkeit, Respekt, Ehrfurcht, Freude, Toleranz und hoher Ethik, sowie sich der Erfahrung öffnen möchten, dass diese Welt und alles in ihr beseelt ist, ohne sich auf eine bestimmte Religion oder Ideologie einlassen zu wollen (spirituelles Weltverhältnis),
  • die im Rahmen einer Gruppe mit den Mitteln des Schamanismus zu einer neuen Perspektive ihres Lebens finden und eine positive, würdigende Selbstwahrnehmung entwickeln möchten (positive Veränderung im eigenen Leben),
  • als auch an Menschen, die selbst an Heilungsprozessen interessiert sind, sei es, weil sie sich selbst in einem solchen befindlich sehen, sei es, weil sie das Wissen zum Wohle anderer einsetzen möchten, ob beruflich oder privat (Förderung von eigenen und anderen Heilungsprozessen),
  • und an Menschen, die selbst wissen, dass sie eine wie auch immer geartete schamanische Gabe besitzen und diese in ihr Leben zu integrieren wünschen (gelebter Schamanismus im Alltag).

 

Die Ziele sind

 

 

- im Bereich der Selbsterfahrung:

  • Gewinn einer ganzheitlichen Perspektive auf das eigene Leben, Sinnfindung
  • Veränderungen der Haltung sich selbst gegenüber: Verantwortlichkeit, Tatkraft, Kreativität, Lebensmut und -Freude, Berufung
  • visionäre Kraft für das weitere Leben
  • Integration und Transformation der Lebensängste
  • Kompetenz und Stärkung der Selbstheilungskräfte
  • Entfaltung des Geistes: Anbindung an die geistige Welt, Entwicklung der eigenen Spiritualität

- im Bereich heilerische Tätigkeit:

  • Entwicklung von Ethik und Verantwortung:
    • Rechtliche Bedingungen für die öffentliche Praxis
    • Ethik im Handeln
    • Mandatsklärung, Klientel und Verträge
    • Gebühren
  • Bewusstwerdung der spirituellen und fachlichen Grenzen:
    • Selbstschutz
    • Klientenschutz
    • Klärung der Kompetenzbereiche
  • Menschenkenntnis und Gesprächsführung:
    • Vorgespräch und Analyse
    • Eingangs- und weitere Transaktionen und ihre Analyse
    • wertfreie Ansätze, Validation
    • Führung ohne Gefälle
    • Eigenverantwortlichkeit bewahren
    • Vermeidung von Abhängigkeiten
  • Entwicklung eines gleichgewichtigen Empathievermögens:
    • Mitleid versus Mitgefühl
    • Identifikation und Übertragung
    • Prozessbewusstsein
    • Geduld
  • Kompetenzen im Bereich Ritualarbeit:
    • Erfahrung, Entwicklung und Anwendung ritueller Arbeit
    • Respekt vor dem indigenen und dem eigenen Erbe
    • Entwicklung eigener Rituale
    • Differenzierung und Entscheidungsfähigkeit: wem, was, wann, womit, wofür?
    • Wahrnehmungsschulung: Geister, spirituelle Verbündete, Ahnen, Elementarwesen
    • Kommunikation und Umgang mit geistigen Wesen
  • Nachbereitungen der Kurse:
    • Skripte
    • Kleingruppenarbeit außerhalb der Seminartermine
    • Hospitationen
    • Supervision
    • Coaching

 

Am Ende der Seminarreihe soll die Entscheidung getroffen werden können: bleibe ich mit dem erworbenen Wissen und der Erfahrung bei mir und meinem privaten Umfeld, oder gehe ich damit nach Außen und arbeite als Heiler? Im letzteren Fall wird die Wahrnehmung von Supervision, Hospitationsangebot und Coachingsitzungen dringend empfohlen; dieses Angebot gilt bei Bedarf natürlich auch für den ersteren Fall.

 

Hier eine Übersicht über die verschiedenen Supervisions- bzw. Hospitationsangebote während und nach der Seminarreihe:

  • Hospitation bei meinen Klientensitzungen (nach Klärung mit den Klienten) mit anschließender Evaluation. Erstbeitrag 20 Euro, Folgesitzungen 10 Euro        
  • Hospitation bei Euren Klientensitzungen, Evaluation. Beitrag 20 Euro
  • Vorbereitung auf Klientensitzungen. Beitrag 10 Euro/Stunde
  • Supervisionsgespräche. Beitrag 15 Euro/Stunde
  • Themenbezogene Coachingsitzungen:
    • Ethik Mandate, Gebühren und Verträge
    • Selbständigkeit/Existenzgründung als schamanischeR HeilerIn. Beitrag 60 Euro/bis zu drei Stunden
    • Gemeinsame Seminarvorbereitung und Ausarbeitung. Beitrag 20 Euro/Stunde
  • Begleitung von Kleingruppenarbeit untereinander. Beitrag 10 Euro/Stunde

 

Die Inhalte können den Bedürfnissen der Gruppe angepasst und gemeinsam entsprechend verändert werden. Das hier ist keine Autobahn, sondern eine Wanderung.

 

 

 

Die Ausbildungsreihe

 

Modul I:

 

Einführungsveranstaltung WE O: Die Teilnahme an der Wanderung - Selbsterkundung in der Gruppe – Motive, Ziele, Wünsche. Begleitet von schamanischen Ritualen lernen wir uns auf respektvolle Art kennen und beginnen, eine Gemeinschaft zu formen. Darüber hinaus klären wir gemeinsam alle organisatorischen und inhaltlichen Detailfragen.

Termin: Voraussichtlich Freitag 17.11.2012, 16.00 Uhr bis 21.00 Uhr. Ort: Seminarhaus Overndiek, Heiner Straße 1, Wulsbüttel. Gebühr richtet sich nach Teilnehmerzahl (Seminarraum-Kostenumlage plus 25 Euro).

 

WE I: "Schamanische Wissenstraditionen." Begriff des Schamanismus, Herkunft, Bedeutung und moderner Anspruch. Traditionelle Ansätze des uns tragenden Wissens: Lakóta (First Nation Nordamerikas), Huna (Hawaii), sibirische und alteuropäische/altnordische Quellen. Aufgaben und gesellschaftliche Rolle schamanischer Arbeit. Das Spannungsfeld Psychologie, Medizin und schamanische Weltsicht. Dualismus und Dualität: „The Wounded Healer“ - was bedeutet eigentlich Heilung? Termin: im Januar 2013, Freitag 19.00 Uhr bis Sonntag 16.00 Uhr. Ort: Seminarhaus Overndiek in Heine. Seminargebühr 180€ (Vollbuchung 160€), gemeinschaftliche Selbstverpflegung, Übernachtung optional im Seminarraum (kostenfrei) oder selbständig organisiert in einer Pension in Heine (in den Sommermonaten gerne im Tipi und im Pavillon auf dem Gelände, ebenfalls kostenfrei).

 

WE II: "Gebete, Schöpfungskraft und –Absicht." Das schamanische Gebet und die Kraft der Gedanken. Fokussierung und Setzen von Absichten: der Mensch als Schöpfer seiner Welt. Imaginative Verfahren im Schamanismus. Persönliche Schutz- und Reinigungstechniken. Huna: Die Welt verändern mithilfe der Kraftprinzipien. Termin: im Februar 2013, Ort/Gebühr siehe oben.

 

WE III: "Verbündete, Elemente, Geistführer, Krafttiere, Ahnen." Der große Reigen der schamanischen Freunde – Rekurs über die Sieben Heiligen Richtungen; Reisen in die Welten der Geistwesen. Schamanische Seelenreisen: Krafttiere – eine persönliche Angelegenheit; Ahnen: die Kraft unseres Ursprungs; Geistführer: wo die Weisheit wohnt. Das Geisterkanu: Heilungszeremonie und Reise zum Sippengeist. Termin: im März 2013. Ort/Gebühr siehe oben.

 

Modul II:

 

WE IV: "Altar, Kraftgegenstände, Kraftplatz, Kraftorte." Die Erfahrung von Kraft. Erhöhen und Leiten von Energien durch Kraftgegenstände und das Gestalten von Altären. Die Schöpfung eigener Kraftorte: eine Verabredung mit der Kraft. Himmelsrichtungen sind mehr als nur Orientierung – es sind Geistwesen und Verbündete. Aufspüren von und Arbeiten auf natürlichen Kraftplätzen. Termin: im April 2013. Ort/Gebühr siehe oben.

 

WE V: "Musik als Urerfahrung von Schwingung." Trommel, Rassel und Gesang von Heilungsliedern – wieso Musik Heilungsprozesse fördert. Energie ist Schwingung – Musik ist Schwingung. Heilung ist Harmonie – wie in der Musik, so im ganzen Wesen. Zeremonien des Klangs. Termin: im Mai 2013. Ort/Gebühr siehe oben.

 

WE VI: "Lakóta-Schwitzhütte." Abrundung von Modul I bis II und zur Vorbereitung von Modul III. Selbständiges Arbeiten in einem öffentlichen, schamanischen Ritual - Einladung von Gästen wünschenswert. Termin: im Juli 2013. Ort/Gebühr siehe oben.

 

Modul III: 

 

WE VII: "Tanz, Extase, Trance, schamanische Reise." Spezielle Formen der schamanischen Reise – Tanz mit der Kraft, Verschmelzung mit Krafttieren und Elementen. „Reisemittel“: es muss nicht immer die Trommel sein. Zwei Erlebnisformen nichtalltäglicher Wirklichkeit: bin ich außer mir oder bin ich in Versenkung – Extase oder Trance. Grundlagen der Seelenarbeit. Lakóta Okáwinġa: ein traditioneller Rundtanz. Termin: im September 2013. Ort/Gebühr wie oben.

 

WE VIII: "Seelenarbeiten I: Seele und Heilung– Erkennen von Ungleichgewichten und Blockaden." Zum schamanischen Seelenbegriff. Aufspüren von Fremdenergien und schamanische Extraktion.

Termin: im Oktober 2013. Ort und Gebühr siehe oben.

 

 

WE IX: "Seelenarbeiten II: Seelenerneuerung und Seelenanteil-Rückholungen: was geschieht, wenn der Schmerz nicht zu ertragen ist." Seelenorte: Reisen zu verlorenen Seelen. Zurückbringen von Seelenanteilen und rituelle Nachbereitung – Glaubenssätze und Transformationsrituale.

Termin: im November 2013. Ort und Gebühr siehe oben.

 

Modul IV

 

WE X: "Seelenarbeiten III : Leben, Sterben und Tod aus schamanischer Sicht." Das Land der Stille: jenseits von Begrifflichkeit, Ich und Worten. Tod als Übergang. Der schamanische Tod: Initiation, Zerstückelung und Neugeburt. Termin: Januar 2014. Ort/Gebühr siehe oben.

 

WE XI: "Das Medizinrad als Spiegel des Lebens." Das älteste Volk: die Weisen Steine. Schöpferische Dimensionen: die vier Schöpfungswellen. Eine Sicht der universellen Ordnung.

Termin: voraussichtlich Ende März 2014. Ort/Gebühr siehe oben.

 

WE XII: "Útiseta. Die Sehenden." Eine skandinavische Form der Visionssuche aus dem Frühmittelalter. Der Stab der SeherInnen. Nornen und Wissen. Die Geister des Landes. Termin: voraussichtlich Ende April 2014. Ort/Gebühr siehe oben.

 

WE XIII: "Lakóta- Schwitzhütte. Initiation und Wandlung." Das Setzen der Persönlichen Absicht im Rahmen einer Heilungs- und Übergangszeremonie. Rituelle Würdigung der Wandlungen und der Neufindung am Ende der Selbst-Bildungsreise. Initiation und Vorbereitung auf den weiteren Weg.

Termin: voraussichtlich Mitte Mai 2014. Ort/Gebühr siehe oben.

 

Modul V

WE XIV: "Visionssuche." Fünftägige Reise zu einer gesegneten Weltenecke: die westjütische Küste als Begegnungsort großer Kräfte. Wald, Meer, Erde, Wind: in der Mitte Du. Termin: voraussichtlich Anfang September 2014. Ort: Bjerghuse, ca 490 km von Bremen. Ein bis zwei große Ferienhäuser, je nach Teilnehmerzahl. Kosten: Mietanteil zuzüglich Verpflegungsbeitrag; zuzüglich Seminargebühren 200 Euro. In der Regel liegt die Gesamtsumme unter sechshundert Euro.

 

Die Inhalte können den Bedürfnissen der Gruppe angepasst und gemeinsam entsprechend verändert werden. Das hier ist keine Autobahn, sondern eine Wanderung.

 

Rechtliches und Buchungsbedingungen

 

Bei Vollbuchung – alle 13 Seminare – beträgt die Seminargebühr 160 Euro. Die Module sind als Teilbuchung einzeln buchbar (Seminargebühr dann 180 Euro). Auch einzelne Wochenenden sind buchbar, jedoch mindestens drei (Seminargebühr 180 Euro).

Es gibt keine fortlaufende Zahlungsverpflichtungen: es wird nur das Seminar bezahlt, was gebucht wurde. Bei anfänglicher Teilbuchung besteht die Möglichkeit, eine Vollbuchung nachträglich vorzunehmen. Darauf wird die Überzahlung der bereits besuchten Seminare erstattet.

Zahlungen sind spätestens eine Woche im Voraus fällig. Bei Krankheit oder anderen nicht persönlich zu vertretenden Gründen wird eine Stornogebühr von 40 Euro einbehalten, der Rest der Seminargebühr wird erstattet. Bei kurzfristiger Absage (eine Woche vor Seminarbeginn) aus persönlich zu verantwortenden Gründen wird die Seminargebühr jedoch nicht zurückgezahlt. Solche Gründe sind: Terminverschiebungen privater Natur, Feiern wie Geburtstage (jedoch keine Trauerfeiern oder Beerdigungen), Hochzeiten, Vereinsfeiern, Ausfall des eigenen Verkehrsmittels (jedoch nicht Zugausfälle) u. ä.

Diese Bedingungen sollen die eigene Entscheidungsfreiheit bewahren helfen, gleichzeitig aber die Gruppe in ihrer Kontinuität schützen.

 

Verantwortlichkeit: die Teilnahme am Seminar dient der Selbsterfahrung und ist kein Ersatz für eine psychotherapeutische Behandlung. Für die Teilnahme an den Veranstaltungen unterliegen alle Teilnehmer der eigenen Verantwortlichkeit. Die Anweisungen der Seminarleitung sind als Vorschläge zu verstehen, die Teilnehmer folgen ihnen aus freiem Willen und nur so weit, wie sie diese selbst verantworten können. Alleinhaftung: für Schäden, die die Teilnehmer sich selbst oder anderen Personen, auch Dingen zufügen, so wie für jedes Risiko, dass sie eingehen, haften sie allein. Eventuell bestehende, von Fieber oder Atembeschwerden begleitete sowie andere schwere und/oder ansteckende Krankheiten müssen der Seminarleitung vor Beginn des Seminars mitgeteilt werden.

 

 

 

 

 

"Sterben und Tod. Versuch einer Vorbereitung"

Dieses Seminar steht allen Interessierten offen.

 

Sterben und Tod: bislang noch immer ein großes Ausweichthema unserer Kultur, gekennzeichnet von Tabus, Hilflosigkeit und Ahnungslosigkeit. Dabei hat sich in rechtlicher Hinsicht in den letzten Jahren viel verändert, und die Möglichkeiten, mit dem Sterben umzugehen, sind deutlich variabler als noch vor zehn Jahren.

Zusammen mit Frau Pastorin Annekatrin Haar und meiner Lebensgefährtin Karin Busch möchte ich deshalb dem Bedürfniss vieler Menschen entsprechen und im Seminar gemeinsam folgenden Fragen nachgehen:

  • welche Ethik bezüglich des Sterbens hat für mich Gültigkeit?
  • wie kann ich dem Tode eines nahestehenden Menschen beiwohnen?
  • was wünsche ich mir selbst für mein eigenes Sterben?
  • Patientenverfügungen: was ist zu beachten?
  • wie wünsche ich mir meine eigene Beerdigung?
  • welche schamanischen Trauerrituale gibt es?
  • welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es für die Gestaltung von Beerdigungszeremonien?
  • an wen kann ich mich wenden, um eine weitgehend individuelle Trauerfeier und Bestattungsform umzusetzen?
  • wie ist die Perspektive der Hinterbliebenen aus psychologischer Sicht
  • aus schamanischer Sicht: was geschieht mit meiner Seele beim Tod von Nahestehenden?
  • was geschieht mit meiner Seele nach meinem Sterben?

Es soll eine erste, aber gründliche Annäherung an das sehr weite und emotionsreiche Feld sein. Neben Diskussionen, Anregungen und dem Vermitteln rechtlich-ethischer Aspekte betrachten wir das Thema aus schamanischer Sicht und werden uns auch praktisch damit auseinandersetzen. Und wir feiern zusammen, um das Leben zu würdigen, denn wir sterben, wie wir gelebt haben.

 

Termin: voraussichtlich Anfang November 2012. Ort wird noch bekannt gegeben.

 

Die Fortgeschrittengruppe Bremen

 

Fortgeschrittenengruppe Intensivarbeit Schamanisches Heilen

 

Neuer Seminartermin für diese Gruppe: "Runen I und II". 18./19.02 und 03./04.03. in Heine. Siehe ausführliches Seminar-Exposé unter "Veranstaltungen/Seminare".

 

Die Seminare der Fortgeschrittenengruppe stehen für Teilnehmende von Shamán I-III sowie Kiel I offen. Darüber hinaus können sich Menschen mit schamanischer Vorerfahrung an mich wenden, um eine Teilnahme zu klären.

 

Die Fortgeschrittenengruppe Schamanismus Bremen I, hervorgegangen aus der 18monatigen intensiven praktischen wie theoretischen Arbeit mit den Grundlagen schamanischen Heilens sucht Menschen, die einsteigen, um die Reise weiter zu führen. Daher richtet sich dieser Text vornehmlich an die Teilnehmer der Gruppen Shamán I und II sowie Kiel I, darüber hinaus auch an alle Menschen, die eine gewisse Vorerfahrung mit Schamanismus haben und sich in dem unten ausgeführten Profil der Gruppe heimisch fühlen.

 

Wir bringen Dir entgegen:

  • viele offene Arme
  • eine starke Gruppe, beseelt vom Geist des Respekts, der Solidarität und dem Wissen, daß nur geteilte Kraft weiter lebt
  • den Wunsch, Dich an allen erarbeiteten Schätzen und unserer Erfahrung teilhaben zu lassen
  • den Willen und die Bereitschaft, mit Dir tiefer und tiefer einzutauchen in die schamanische Weltsicht
  • die Bereitwilligkeit zu gemeinsamem geistigen Wachstum (siehe unten...).


Wir erwarten von Dir

  • die Fähigkeit, sich tieferen seelischen Prozessen zu öffnen und auch Deine Schattenseiten anzuerkennen
  • Selbstverantwortung
  • einschlägige praktische Erfahrung mit den Grundzügen schamanischer Arbeit
  • eine gewisse theoretische Vorbildung in Bezug auf Schamanismus
  • Verbindlichkeit
  • die Bereitwilligkeit zu gemeinsamem geistigen Wachstum (s.o.).


Wir arbeiten im Plenum, in Kleingruppen, entwickeln Rituale, führen sie durch, diskutieren, protokollieren, analysieren, probieren und und und...immer in Hinblick auf das Wohl aller. Dabei ist es uns wichtig, sowohl eine klientenorientierte Ausrichtung als eine "Alltags"tauglichkeit im Auge zu behalten. Europäische Wurzeln und ethnologische Quellen befruchten uns hierbei, wobei Transpersonale Psychologie und verwandte Ansätze nicht ausgeklammert werden.

 

Eine Übersicht der gehaltenen und geplanten Seminare für diese Gruppe findet ihr unter dem Menüpunkt "Jahresgruppen/Veranstaltungen" in der oberen längslaufenden Menüzeile. Nach dem Anklicken seht ihr links im gelben Feld den Unterpunkt "Jahresgruppen".

 

Ein ausführliches Exposé des jeweiligen anstehenden Seminars findet ihr dort ebenso.

 

 


 

Schamanisches Sommercamp in Heine

 

Schamanische Welten 

 

Schamanisches Sommercamp:

Intuitives Bogenschießen

Medizinrad

Khamlanye (Feuerritual)

Klangschamanisches Musizieren

Geisterkanu

Lakóta Heilungslieder

Inipi*

 

Das Seminar findet statt von Mittwoch den 08.08. 2012 ab 19 Uhr (Anreise ab 18 Uhr) bis Sonntag den 12.08. 2012 gegen 13 Uhr.

 

Vier Tage Schamanisches Arbeiten:

Ein tiefes und hochintensives Eintauchen in schamanische Welten. Die vier Tage bieten den geschützten Rahmen für eine nachhaltige Veränderung der Perspektiven auf Dein Leben:

 

eine Zeit unter keinem hemmenden Dach und ohne sperrende Wände,

 

eine Zeit der Tuchfühlung mit den Elementen und den Geistern.

 

Der Himmel ist Deine Decke, die Erde Dein Bett, das Gras Deine Schwester, der Wind Dein Bruder, Steine Deine Ahnen, Bäume Deine Eltern.

 

Essen wird gemeinschaftlich geregelt, auf dem Feuer bereitet und am Feuer gegessen. Geschlafen werden kann in Tipis, im eigenen Zelt

oder unter freiem Himmel auf der Wiese.

*Die Teilnahme an der Inipi ist optional, hier sind auch Gäste willkommen, die am Sommercamp nicht teilnehmen.

 

Ort: Haus Overndiek, Heiner Str.1, Heine bei Wulsbüttel (30 km nördlich von Bremen).

Zeit: Mittwoch den 08.08. 2012 ab 19 Uhr bis Sonntag den 12.08. 2012 gegen 13 Uhr.

Beitrag: 200 Euro zuzüglich Verpflegung (40 Euro) und Übernachtung (10 Euro)

 

 

Anmeldung erforderlich bei Andreas Wesemann, Fon 0421 62 73 46,

Mail: andreas-wesemann@web.de

Plakat zum Sommercamp 2012
Plakat Sommercamp 2012.doc
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Bildungsurlaub "Wiederkehr der Wunderheiler"

  • Hinweis auf eine interessante externe Veranstaltung:

  "Wiederkehr der Wunderheiler? Spirituelle Heilung heute und zur Zeit Jesu." Im Herbst 2012.

 

Dieses Seminar steht allen Interessierten offen. 

 

Nicht nur, weil eine ehemalige Schülerin von mir (Annekatrin Haar) und meine Lebensgefährtin Karin Busch dieses fünftägige Fortbildungsseminar ausrichten werden, ist der Hinweis hier zu finden, sondern vor allem, weil das Verhältnis Christentum und Schamanismus uns sehr viel angeht.

 

Unser abendländischer Hintergrund ist christlich - ob ich aktiver Christ bin oder nicht, ist dafür nicht erheblich. Und in vielen Köpfen sind Schamanismus und Christentum unvereinbar, sei es aus geschichtlichen Gründen oder aus theologischen.

 

In diesem Seminar soll  nicht der Versuch gemacht werden, auf philosophischem Wege eine Klärung herbei zu führen. Es geht vielmehr darum, aufzuzeigen und auf praktischen Wege (Bibliodrama und Bibliolog) erfahrbar zu machen, dass es in der biblischen Geschichte viele Hinweise auf "schamanisches" Heilen gibt.

 

Vielleicht ist es möglich, zumindest in sich selbst eine Form der Versöhnung zuzulassen und die Spannungen zwischen unserem christlichen Weltbild und der schamanischen Weltsicht abzubauen.

 

Mit den Formen des Bibliodramas und Bibliologs werden Mittel aufgegriffen, die wir im Schamanismus verwenden: schamanische Rituale leben auch durch das Drama, ebenso wie durch das Wort. Nehme ich die Rolle einer biblischen Figur ein, spreche ich mit ihren Worten, tritt etwas vom Geist dieses Menschen unmittelbar in meinen Geist über...

 

Demnächst wird es einen Flyer zu dieser Veranstaltung geben, den ihr auf meiner Seite herunterladen könnt. Bis dahin sind auch Ort und Termin festgelegt.

 

 

 

 

Projekt - Vorankündigungen

Langbogenbau

Langbogen ähnlich dem im Workshop zu bauenden Langbogen ähnlich dem im Workshop zu bauenden

 

  • Neuer Workshop: Bau eines Langbogens aus Esche

 

 

Nun sind genügend Erfahrungen gesammelt worden, so daß ein alter Wunsch Wirklichkeit wird: ähnlich wie Trommelbau biete ich ab jetzt auch Bogenbauseminare an. Am Ende besitzt ihr einen Langbogen aus Esche (170-190 cm mit einer Zugspannung von 25 bis 40 lbs), wie er jahrtausendelang zur Jagd benutzt wurde.

 

Dabei können wir auch hier wieder Kleingruppentermine (1 bis 3 Teilnehmende) relativ kurzfristig festssetzen: zwei Nachmittage ( je vier Stunden) plus zwei Stunden zum Einrichten des Bogens (wird dann zuhause von euch selbständig weitergeführt), gekrönt vom ersten Schießen und einem Weiheritual. Während unseres Treffens sprechen wir natürlich auch über Rechtliches und Sicherheit: immerhin ist der Bogen eine Waffe!

 

Kosten hierfür in aufgeschlüsselter Form: pro Arbeitsnachmittag 50 Euro (also 100 Euro). Das Einrichten des Bogens (das ist das sachgemäße allmähliche Spannen und das Figurgeben des Bogens - das "Tillern"), und die Weihe mit dem ersten Einschießen weitere 40 Euro. Plus Materialkosten pro Bogen 70 Euro, zusammen 210 Euro. Einfache Pfeile können wir auf Wunsch aus Einzelteilen zusammen anfertigen - von traditionell (fummelig aber sehr schön) bis modern (wenig fummelig, auch sehr schön). Pro Pfeil kommen Kosten von 8 Euro dazu.Die Sehne wird von uns gemeinsam gedreht, das Material dafür stelle ich.

 

Größere Gruppen (ab vier bis sechs Teilnehmende) treffen sich im Sommerhalbjahr von Mai bis September an einem auszuwählenden WE von Samstag 11 Uhr bis Sonntag 14 Uhr. Hier wird der Bogen soweit fertiggestellt und eine Einführung in die Einrichtung des Bogens (Tillern, s.o.) gegeben, anschließend werden die Bögen geweiht. Am Samstag Abend schießen wir mit mitgebrachten, fertigen Bögen (intuitives und zielfreies Schießen). Und nach dem Schießen stellen wir auf Wunsch auch Pfeile her (s.o.)

 

Auf Wunsch treffen wir uns ein weiteres Mal zur Endkontrolle der Bögen (das Tillern zieht sich einige Tage hin).

 

Kosten in Aufschlüsselung: Material 70 Euro, pro Pfeil 8 Euro, Seminargebühren inklusive Übernachtung 150 Euro, zusammen ohne Pfeile 220 Euro. Die Sehne wird von mir gestellt.

 

An Werkzeugen benötigt ihr: vier Zwingen, eine runde Raspel, eine flache Raspel, eine Feile mit leicht gebogenem Rücken, einen Hobel oder ein Ziehmesser, und grobes und feines Schleifpapier.

 

An zusätzlichem Material für den Armschutz und den Bogen (optional) braucht ihr ein Stück Wildleder ca 20x30cm, und ein Stück Wildleder ca 15x15cm. (In Osterholz-Scharmbeck gibt es einen Schuster, der gute Reste günstig verkauft. Ich kann das auch sammeln und übernehmen.)

 

Treffpunkt und Seminarort für kleine und für große Gruppen ist der Schwitzhüttenplatz in Heine bei Wulsbüttel.

 

Nun die Frage: Was hat Bogenschießen mit Schamanismus zu tun?

 

Natürlich eine ganze Menge. Zur Veranschaulichung beschreibe ich folgenden seelischen Vorgang:


1. Ich sammle mich, zentriere und konzentriere mich.

 

2. Ich verbinde mich durch meine Beine mit der Erde, ich werde mir der Kraft des Atems bewußt und ziehe dabei diese Lebenskraft aus der Erde durch meine Beine in jede Zelle meines Körpers.

 

3. Ich werde ganz und gar ruhig. Dabei bin ich bewußtes Atmen.

 

4. Ich richte meinen Geist auf einen einzigen klaren Gedanken. Ich lasse diesen Gedanken sich mit der Lebenskraft aufladen.

 

5. Im Geiste sehe ich, wie dieser Gedanke dichter und dichter wird, bis ich ihn förmlich greifen kann.

 

6. Ich konzenriere mich darauf, in meinem Geist und meiner Seele Platz zu machen für die Adressaten meines Gedankens. Ich stelle mir diese Adressaten im Geiste genau vor und benenne sie.

 

7. Ich lasse die Dichte und Kraft meines Gedankens ansteigen, bis ich einen bestimmten Punkt erreiche, an dem das Gefühl blitzartig von mir Besitz ergreift: JETZT!

 

8. JETZT sende ich diesen reinen und klaren Gedanken mit aller Kraft und Konzentration an seine Adressaten: an die Geister, an die Verbündeten, an die geistige Welt.

 

9. Ich lasse diesen Gedanken los, lasse ihn fliegen. Ich gebe die Kontrolle vollständig ab, im Vertrauen, daß er seinen Weg gehen, sein Ziel erreichen wird. Ich entspanne mich vollständig.

 

 

Das ist die Beschreibung einer schamanischen Weise zu beten.

 

Und es ist die Beschreibung des intuitiven Bogenschiessens.

 

Du bist Körper und Geist, wie der Bogen, und du bildest eine Einheit mit ihm. Der Pfeil ist dein Gedanke, dein Gebet.

 

Allen meinen Verwandten.